Fuchsmühler Bürgermeister Wolfgang Braun klärt Missverständnisse Ausgestaltung des Pavillons am Markthaus auf
Geld fürs Rathaus-Dach

Wirtschaft
Fuchsmühl
20.09.2015
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Die künstlerische Ausgestaltung des Pavillons am Markthaus beschäftigte jetzt noch einmal den Marktrat. Bürgermeister Wolfgang Braun nutzte die Sommerpause und klärte Missverständnisse seitens der angesprochenen Firmen.

Nun aber steht der teilweisen Verkleidung mit farbigem mundgeblasenem Glas aus der Waldsassener Glashütte Lamberts nichts mehr im Wege, wie es in der jüngsten Sitzung hieß. Zwischenzeitlich erreichte die Gemeinde auch ein Angebot der Tirschenreuther Firma Kirchmann über rund 10 000 Euro.

Auftrag ist erteilt

Da die veranschlagten Gestaltungskosten bereits bei der vorangegangenen Sitzung - in gleicher Höhe - gedeckelt bzw. genehmigt worden waren, wurde das Tirschenreuther Unternehmen mit den Arbeiten betraut.

Die im Haushalt 2015 eingeplante Sanierung der Carl-Ulrich-Straße kann dieses Jahr nicht mehr erledigt werden. Daher können die frei werdenden Mittel für die Sanierung des Rathausdaches verwendet werden. Die Markträte gaben dem kostengünstigsten Angebot der Firma Dakobau in Höhe von 54 237 Euro ihre Zustimmung. Den Rückbau der vorhandenen Photovoltaikanlage übernimmt eine Chamer Firma.

Sanierung der Sparkasse

Weiterer Punkt auf der Tagesordnung war der Zuschussantrag von Carina und Bertram Schulz im Rahmen der Erneuerung- und Sanierung des ehemaligen Sparkassengebäudes. CSU-Marktrat Markus Troesch konnte sich mit dem Ersuchen der Eheleute Schulz gleich von vorne herein sehr gut anfreunden. Er zeigte sich zufrieden, dass sich das in Fuchsmühl angestrebte Sanierungskonzept bewährt habe. Die Umgestaltung, so Troesch, sei gefällig und das Geld hierfür wäre gut angelegt. Troesch zeigte sich ebenfalls erfreut darüber, dass junge Leute ältere Anwesen erwerben und auch sanieren möchten. Der CSU-Mann empfahl die Zustimmung zu dem Gesuch; auch Hermann Stock und Wolfgang Stock schlossen sich an.

"Tausch" am Sonnenhang

Keine Einwände hatte das Gremium beim Antrag der Eheleute Petra und Christoph Schröck. Sie möchten ihren im Jahr 2015 geschlossenen und bereits notariell beurkundeten Kaufvertrag für das am Sonnenhang erworbene Grundstück rückgängig machen. Im Gegenzug erwerben die Eheleute ein nahe gelegenes Alternativgrundstück an der Bürgermeister-Gustl-Fürst-Straße.
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