Marianne Schieder leitet wieder BDKJ-Zeltlager
„Von Hexen und Zauberern“

Konzentriert sägen die Kinder einen Bumerang aus.
Freizeit
Furth im Wald
30.08.2016
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Auf dem Voithenberg in Furth im Wald treffen sich seit Anfang August Hexen und Zauberer. "Angeritten" kommen sie auf ihren selbstgebastelten Besen; mit dabei haben sie ihre Zauberhüte und -stäbe.

Abenteuer und Spiele, Übernachtungen in freier Natur, Zusammenhalt in der Zeltgemeinschaft sowie Überraschungen, Erzählungen und Geschichten aus der Welt der Hexen und Magier und vor allem zauberhafte Workshops bietet das BDKJ-Zeltlager derzeit Hunderten von Kindern.

Das Kinderzeltlager, das sich jedes Jahr großer Beliebtheit erfreut, wird vom Arbeitskreis "Zeltlager und Freizeit" des BDKJ in der Diözese Regensburg unter der Leitung von MdB Marianne Schieder bereits seit Jahrzehnten abgehalten. Die ehrenamtlichen Betreuer bereiten die Wochen intensiv vor und bieten ein hochwertiges Programm.

Guter Ruf


Auch 15 tschechische Kinder und sieben junge Asylbewerber beteiligten sich. "Der Großteil der Jungen und Mädchen kommt aus den Landkreisen Cham und Schwandorf. Auch viele Further sind dabei", erzählt Marianne Schieder. Vom "Kindermangel" merke das Zeltlager nichts. "Wir profitieren von unserem guten Ruf", erklärt Schieder.

Zusammen mit der Abgeordneten kümmern sich 17 Betreuer, die unter anderem Ausbildungen als Pädagogen und Erzieherinnen haben oder Medizinstudenten und Psychologen sind, eine Leitung und drei Leute in der Küche um das Wohl der Jugendlichen zwischen zehn und 13 Jahren. An das diesjährige Motto "Von Hexen und Zauberern" seien die Programmeinheiten angepasst.

Gefilzte Zauberfrösche


So gibt es zum Beispiel einen Kongress, bei dem die "Lehrlinge" das Zaubern lernen. In Workshops, die jeweils zwei halbe Tage dauern, werden Besen und Zauberbücher gebunden, ein Schachspiel mit eigenen Figuren aus Ytong gefertigt, Zauberfrösche gefilzt oder eine Kiste für die Zauberutensilien hergestellt.

Großer Andrang herrschte bei der Station, bei der die Kinder das Zauberholz (einen Bumerang) aussägten. Zusätzlich gibt es heute noch den "Markt der Möglichkeiten", der viele Überraschungen verspricht. Außerdem verwandelt sich an diesem Tag ein Zelt in ein klassisches Restaurant, wo die Kinder fein dinieren können, und das Haupt- in ein Bierzelt mit in Tracht gekleideten Bedienungen.

Neben den Workshops stehen den Jungen und Mädchen aber noch weitere, unterschiedliche Spiele zur Verfügung. "Diese Woche ist auch das Wetter optimal", freut sich die Abgeordnete. Das Betreuerteam habe aber noch weitere Aktionen parat. So fand am Montag eine Nachtwanderung statt. "Über dem Lagerfeuer haben wir dann noch Stockbrot gebacken. Das hat den Kindern sehr gefallen", erzählt sie.

Regionale Produkte


Wert legen die Verantwortlichen auf das Verwenden von regionalen Produkten. "Dafür kaufen wir im Eine-Welt-Handel ein, bei der Bäckerei Gruber und der Metzgerei Greinke, beide aus Furth im Wald", so Schieder. Das Gemüse komme von der Familie Lausser aus Stamsried. "Und das natürlich in entsprechend großen Mengen, damit alle Kinder satt werden", sagt Marianne Schieder.
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