Quartett des Männergesangvereins Gebenbach feiert mit vielen Freunden 25-jähriges Bestehen
Viergesang mit „Silberhochzeit“

Kultur
Gebenbach
16.05.2017
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25 Jahre gemeinsame Auftritte feierte der Viergesang des Männergesangsvereins Gebenbach in der Mehrzweckhalle. Sepp und Josef Bäumler, Alfred Kellner und Wolfgang Siegert hatten dazu Chöre und Musiker eingeladen.

Den Auftakt machte ein großer, stimmgewaltiger Chor mit fast 60 Stimmen aus MGV Gebenbach, MGV Ursulapoppenricht und Landfrauensingkreis, den zuerst Sepp Bäumler und dann Heinz Krob dirigierte. "Stimmt ein in unser Lied" und "Wo man singt, da ist Vergnügen" eröffneten schwungvoll. Sepp Bäumler begrüßte die gute Mischung aus Alt und Jung im Publikum, darunter auch einige Honorationen. Rita Butz und Michael Bäumler begleiteten den Viergesang mit zwei Liedern in Mundart.

Diese überzeugten wie gewohnt in bester Harmonie und augenzwinkernden Weisheiten. Michaela und Theresa, die beiden Stauber-Moila, gratulierten mit Geschenken und besangen die schlimmen Wandlungen im Verhalten von Verliebten, Verlobten und Verheirateten.

Acht Frauen sicher


Wolfgang Siegert leitete mit dem Text "Mei Alte" (brave Lederhosn) über zum Lied der Stauber-Moila, das vom steigenden Wert der Lederhosn im Gegensatz zu den Männern wusste. Acht Frauen spielten sicher und sensibel als "Große Stubenmusi" "Da Hans is ins Wasser g'falln". Mit dem schnell lernfähigen Viergesang und dem ganzen Saal wurde dann das "Ja, gibt's so wos a" einstudiert und munter gesungen.

Lydia Graf, Vorsitzende des Landfrauensingkreises, gab Dr. Martin Luther Recht, der erkannt hatte, dass "Musik den Teufel vertreibt und froh macht". Dem Jubelquartett überreichte sie Theaterkarten. Mit dem "Host allaweil gsagt" trauerten die 22 Frauen einer Liebschaft nach und mit dem Lied der anwesenden Rosa Hasenstab aus Vilseck "Eitz mecht ma eng bericht'n" wurde noch einmal der Wandel der Männer, die trotz allem von ihren Frauen vermisst würden, besungen.

Die drei MGV-Musikanten mit zwei Diatonischen und Jürgen Schneider mit seiner Gitarre überzeugten mit dem "Hehnerstall-Boarischen", und dem lustigen "Da muaß oana hi wern", bei dem viele im Saal oft zustimmend lachten.

Gar schlitzohrig


Mit dem "Da Franz hout a Moidl gern" und "Hinta da Hollerstaudn" machte der Viergesang vor der Pause Lust auf den zweiten Teil, der ein wenig schelmisch, ja schlitzohrig gestaltet wurde. Manuel Pfab und sein Akkordeonlehrer Michael Bäumler brillierten mit dem "Gaul vom Paul", einer Alpenpolka und einer Zugabe, die den Saal zum Mitsummen und leise Mitsingen brachte.

Bei seinen Schnodahüpfln monierte Sepp Bäumler unter anderem, dass das "Hirnkastl vom Wischkastl" verdrängt werde und stellte Bürgermeister und Pfarrvikar als Vorbilder in mancherlei Hinsicht hin.

Gelungenes Programm


Bürgermeister Peter Dotzler zeigte sich stolz auf seine musikalische Gemeinde und das gelungene heimatliche Programm. Eine finanzielle Unterstützung "für die nächsten 25 Jahre" hatte er für den Viergesang mitgebracht.

Vorsitzender Wolfgang Siegert sprach ein von Herzen kommendes "Vergelt's Gott" für Geschenke und Mittun aus und überraschte die Vertreter der Gruppen und Chöre mit Geschenken.

Der Viergesang verabschiedete sich mit dem "'s letzte Liedl". Gemeinsam gingen dann alle nach zweieinhalb Stunden schmunzelnd auseinander mit dem "Freinderl, wann geh ma hoam".
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