Bürger sollen sich beteiligen

Lokales
Gebenbach
22.11.2014
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Die Kainsrichter wollen ihren Ort voranbringen. Deshalb versammelten sie sich zu einer Infoveranstaltung. Das Thema: die sogenannte einfache Dorferneuerung. Vertreten war auch Baurat Andreas Schmidt vom Amt für Ländliche Entwicklung. Er erläuterte den Verfahrensablauf bei einer solchen Maßnahme. Es gebe drei Säulen. Ein Leitbild müsse entwickelt werden (Säule eins), zudem sei eine Bürgerbeteiligung wichtig (Säule zwei), um schließlich eine ganzheitliche Dorferneuerung (Säule drei) verwirklichen zu können. Bei einer einfachen Dorferneuerung übernehme die Gemeinde die Trägerschaft. Grundlage sei der Dorferneuerungsplan, der Text, Karte und Kosten enthält.

Die maximale Fördersumme sei auf 250 000 Euro begrenzt. Den gleichen Anteil müsse in der Regel auch die Gemeinde leisten. Die Fördersätze lägen zwischen 50 und 60 Prozent. Ebenso gebe es für Privatmaßnahmen einen Förderbetrag bis maximal 10 000 Euro. Konkrete Wünsche gab es bei der Versammlung auch bereits. Ortsvorsteher Franz Gottschalk regte an, nach dem Abbruch des Gasthauses Lindner in Kainsricht wieder einen Versammlungsort mit Sanitäranlagen zu schaffen.
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