Da konnte nichts anbrennen

Viel Spaß hatten die Kinder beim Zielen mit einer Kübelspritze.
Lokales
Gebenbach
12.06.2015
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Reichlich Wasser floss in der Grundschule in Gebenbach. Neben der Feuerwehr öffnete auch der Himmel seine Schleusen und sorgte mit einem Gewitter dafür, dass nichts anbrennen konnte.

Sicherheit im Umgang mit Feuer und Brandschutz standen im Mittelpunkt eines Vormittags für die vier Grundschulklassen, die in Gebenbach unterrichtet werden.

Gut vorbereitet durch die Lehrerinnen zeigten sich die Kinder beim Besuch der Feuerwehren Gebenbach-Kainsricht, Atzmannsricht und Ursulapoppenricht - und sehr interessiert für die theoretischen Informationen, vor allem aber für praktische Übungen an vier Stationen.

Rauch ist das Problem

Viel Vorwissen brachten die Schüler ein bei der Frage, inwieweit Feuer nützlich oder schädlich sei, wie es überhaupt entstehen kann und welche Stoffe gut, weniger gut oder gar nicht brennen.

Der richtige Gebrauch eines Streichholzes wurde geübt, das Löschen von Feuer auf verschiedene Weise demonstriert und die Wichtigkeit von Rauchmeldern in der Wohnung betont. Die Kinder erfuhren auch, dass bei Bränden viel mehr Menschen durch Rauch und Qualm sterben als durch Verbrennen.

Sehr eindrucksvoll war die Vorführung der Ausrüstung der Atemschutzträger und die Schilderung ihres Einsatzes. Die Kinder lernten, dass sie sich im Gefahrenfall keinesfalls verstecken, sondern vielmehr möglichst am Fenster bemerkbar machen sollten. Auch die fünf W-Themen bei der Absetzung eines Notrufs (Wer ist am Telefon? Wo wird Hilfe gebraucht? Was ist passiert? Wie viele Leute sind betroffen? Warten auf Anweisungen oder Rückfragen) wurden mit den Schülern erarbeitet und dann praktisch geübt.

Alle wurden nass

Nass wurden Schüler und Feuerwehrleute vor allem im Freien, wo zwei Einsatzfahrzeuge standen, ihre Ausrüstung vorgeführt wurde und die Kinder auch mal einsteigen durften. Besonders interessant waren neben dem Ankuppeln verschiedener Schläuche und ihres Einsatzes natürlich Blaulicht und Martinshorn. Und trotz Regens wollten alle an einer alten Kübelspritze auch das Zielen üben.

Der Dank der Organisatorin Ulrike Wesnitzer und weiterer Lehrer galt den Ehrenamtlichen der Wehr, die dem wissbegierigen Nachwuchs nicht nur einen abwechslungsreichen Vormittag boten, sondern ihm auch Vorsicht im Umgang mit Feuer, richtiges Verhalten im Brandfall und die Wichtigkeit der Feuerwehr nahebrachten.
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