Damit das Gewerbegebiet West nicht auf dem
Wasser fürs Gewerbegebiet

Lokales
Gebenbach
21.05.2015
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Trockenen sitzt, wird die Wasserversorgung ausgebaut. Anschließend ist eine Vereinbarung mit der Mimbacher Gruppe zu treffen.

(esm) Um das Vorhaben umzusetzen, muss die Gemeinde einen Antrag auf Erweiterung des Verbandsgebietes stellen. "Entlang der B 14 ist die Wasserversorgung relativ einfach zu bauen", stellte Bürgermeister Peter Dotzler bei der Gemeinderatssitzung fest. Der Feuerschutz sei durch eine lokale Zisterne gegeben.

Da die Wasserleitung in das Aufgabengebiet des Zweckverbandes fällt, beauftragten die Gemeinderäte den Bürgermeister, den Anschluss an die Wasserversorgung der Mimbacher Gruppe zu beantragen. Alle Herstellungskosten, die bei der Maßnahme anfallen, legt die Gemeinde aus. Im Gegenzug rechnet sie bei der Ansiedlung mit den Gewerbetreibenden ab.

Geringere Dachneigung

Die Dachneigung der dabei geplanten Fabrikationshalle beträgt 5 Grad. Zulässig sind in Gebenbach-West 10 bis 27 Grad. "Die Außenfassade ist trotzdem ein Blickfang", sagte 2. Bürgermeister Cajetan Kredler. Da auch aus baurechtlicher Sicht nichts gegen das Vorhaben spricht, erteilte der Gemeinderat einvernehmlich die Baugenehmigung. Der Flurbereinigungskanal darf dabei nicht überbaut werden und muss zugänglich bleiben. Grün- und Straßenverkehrsflächen sowie Rückhaltebecken dürfen nicht tangiert werden. Die Betriebszufahrt muss sich an der vorgesehenen Trasse orientieren und ist mit dem gemeindlichem Bauamt abzustimmen. Der Gemeinderat genehmigte auch die Abweichung von der zulässigen Dachneigung.

14 000 Euro Defizit

Die Jahresrechnung 2013/14 des Kindergartens St. Martins weist einen Fehlbetrag von 14 000 Euro aus, während im Vorjahr ein Überschuss von 16 265 Euro vorlag. Grund für das Defizit ist, dass Kindergartenjahr von September 2013 bis Dezember 2014 lief und die zusätzlichen vier Monate bei der Haushaltsplanung nicht beachtet wurden. Von dem Fehlbetrag hat die Gemeinde 80 Prozent zu übernehmen. Das Gremium nahm die Jahresrechnung 2013/14 inklusive dem Fehlbetrag von 14 000 Euro zur Kenntnis. Die Räte erklärten sich damit einverstanden, das Guthaben aus dem Vorjahr mit dem jetzt erwirtschafteten Fehlbetrag zu verrechnen.
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