DJK Gebenbach kann heute in Plößberg den Titelgewinn perfekt machen
Das große Ziel vor Augen

Seit Freitag ist Markus Kipry (Bild) Nacholger von Jens Mathies, der aus familiären Gründen als Trainer zurücktrat, aber weiterhin für die DJK Gebenbach spielt. Bild: ref
Lokales
Gebenbach
06.05.2015
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Nachdem die beiden Konkurrenten SV Schwarzhofen und SpVgg Pfreimd in den vergangenen Wochen etwas geschwächelt haben und die DJK Gebenbach - bis auf eine Ausnahme gegen den SV Raigering - sehr stabil aufgetreten ist, baute der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Nord den Abstand auf seine Verfolger auf sieben Punkte aus. Dadurch ergibt sich plötzlich die Möglichkeit, bereits heute im Nachholspiel (18.30 Uhr) beim stark abstiegsgefährdeten SV Plößberg die Meisterschaft vorzeitig klarzumachen.

Die DJK wird sicher alles versuchen, in Plößberg die noch fehlenden drei Punkte zum Titelgewinn zu holen. Zumal es dann in den letzten drei Spielen sowohl beim Derby in Hahnbach wie im Kirwa-Heimspiel gegen den Tabellenvierten Grafenwöhr und auch zum Saisonfinale in Kulmain mindestens genauso schwer werden wird.

Richtig schwer wird es für die DJK Gebenbach in Plößberg auch deshalb, weil es für den Gastgeber praktisch die letzte Möglichkeit ist, nochmal den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herzustellen. Bei einem Sieg hätte die Elf von Trainer Harald Walbert mit dann 28 Punkten "nur" noch vier Zähler Abstand zum Relegationsplatz. Es liegt also schon eine Menge Brisanz in dieser Begegnung. Dass die Stiftländer auf einen Abstiegsplatz stehen, ist eine der großen Überraschungen der Saison. Immerhin lagen sie zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison mit nur einem Punkt Rückstand auf dem zweiten Tabellenplatz und wären um ein Haar in die Landesliga aufgestiegen. Und dies mit einem fast identischen Kader. Mit Top-Torjäger Matthias Freundl (14 Tore), dem reaktivierten Tobias Schiener (5 Treffer in 9 Spielen) und dem vom SV Kulmain gekommen Michael Sonnberger (9 Tore) haben die Plößberger eine der besten Sturmreihen der Liga. Da wird die mit 26 Gegentreffer bisher stärkste Defensive des Spitzenreiters richtig viel Arbeit bekommen.

Personell hat der neue DJK-Trainer Markus Kipry wieder mehr Alternativen, da bis auf den Langzeitverletzten Fabian Frank alle Spieler zur Verfügung stehen dürften.
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