Ein Verein hilft den anderen - das ist die Idee der CSU und Jungen Aktiven. Die beiden Fraktionen stellten im Gemeinderat den Antrag, ein Vereins- und Kultur-Komitee zu gründen.
Komitee soll Hilfe regeln

Lokales
Gebenbach
27.10.2015
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Theoretisch eine gute Sache, in der Praxis aber ist noch einiges zu klären.

(esm) Bürgermeister Peter Dotzler wies in der Sitzung auf den Mangel an aktiven Mitgliedern bei manchem Vereine hin. "Außerdem müssen wir klären, ob Bedarf für so ein Komitee besteht", meinte er. Allerdings könnten vor allem kleinere Vereine von einer solchen Einrichtung profitieren.

Für Markus Rösch (CSU) ein Grund, der für die Gründung eines solchen Komitees spricht: "Mit wenigen Mitgliedern ist es schwieriger, große Feste oder ähnliches auszurichten." Mitgliederstarke Vereine wie die DJK Gebenbach könnten ihnen bei einem solchen Vorhaben unter die Arme greifen.

Funktioniert wunderbar

Wie das Mausbergfest oder die Kirwa immer wieder zeigten, arbeiteten manche Vereine ohne Probleme zusammen: "Die Familiengemeinschaft, die Feuerwehr und die DJK - das funktioniert wunderbar", stellte er fest. Grundsätzlich befürworteten die Gemeinderäte eine vereinsübergreifende Zusammenarbeit und luden als nächsten Schritt die Antragssteller dazu ein, den Vereinen ihre Idee vorzustellen.

Die Gemeinde beantragte eine Zuwendung, um die Wirtschaftlichkeitslücke bei privaten oder kommunalen Betreibern öffentlicher Telekomunikationsnetze zu schließen. Mit den Maßnahmen soll in den Aufbau und Betrieb eines Hochgeschwindigkeitsnetzes investiert werden. "Das beantragte Erschließungsareal umfasst das Gewerbegebiet, Kainsricht und einen Teil von Gebenbach", informierte Dotzler. Die Ausschreibung habe zwei Anbieter ergeben und eine Lücke von rund 170 000 Euro. Der Zuschuss liege bei 85 Prozent, so dass die Gemeinde für beide Bauabschnitte insgesamt 65 000 Euro investieren müsse. Die Ratsmitglieder befürworteten den Förderantrag.

Bauanträge genehmigt

Markus Weiß erweitert mit Zustimmung der Gemeinde einen Milchviehlaufstall in Kainsricht. Sollte bei den Bauarbeiten die alte Wasserleitung in Kainsricht beschädigt werden, muss der Antragssteller neu verlegen. Auch gegen den Bauantrag von Anselm Schöpf aus Gebenbach gab es keine Einwände: Er kann eine Fläche pflastern und eine angrenzende Wiese teilweise auffüllen. Eine befestigte Fläche von 400 Quadratmetern darf er hernehmen, um Fahrzeuge abzustellen.

Um Wasserleitungen entlang der Bundesstraße 14 zum Gewerbegebiet-West verlegen zu können, muss die Gemeinde einen Gestattungsvertrag mit der Bundesrepublik Deutschland abschließen. Die Unterhaltslast für die eingebrachten Leistungen trägt Gebenbach, wobei die Kommune den Vertrag jederzeit kündigen kann. Dem Vertragsabschluss stimmte der Rat zu.
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