Einige Gebenbacher
Vom Rasen und den Rasern

Um ihre Felder kümmern sich die Landwirte natürlich selbst. Was aber ist mit öffentlichen Grünflächen? Die Pflege sei zugleich Aufgabe der Gemeinde und der Bevölkerung, hieß es jetzt im Rathaus. Dort wurde auch die Entscheidung getroffen, dass die Ortsvorsteher im Einzelfall künftig bestimmen dürfen, wer für seine Hilfe bezahlt werden darf. Konkret geht es um den Ausgleich von Sachkosten wie Treibstoffverbrauch. Archivbild: Hartl
Lokales
Gebenbach
24.06.2015
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mähen nicht nur ihren eigenen Rasen, sondern auch Grünflächen der Gemeinde. Im Rathaus wird nun überlegt, ob und wie dieser Arbeitseinsatz bezahlt werden soll. Außerdem ging's in der Sitzung um die Raser.

(esm) Bereits in einer vorherigen Sitzung wurde im Gemeinderat angeregt, den Treibstoffverbrauch eigener Geräte zu ersetzen. Problematisch sei aber, dies zu belegen. Außerdem könne die Grenze zwischen privatem und öffentlichem Bereich nur schwer ermittelt werden. Die Pflege des Ortes sei zudem gemeinsame Aufgabe von Gemeinde und Bevölkerung.

Ortsvorsteher entscheidet

Laut Franz Gottschalk von den Freien Wählern gebe es einige, die regelmäßig freiwillig relativ große Flächen pflegen. "Und für die, die ab und zu mähen und dafür etwas wollen, kann die Fläche ungefähr taxiert werden", meinte er. Nach Ansicht von Norbert Hager (CSU) ist das die Aufgabe der Ortsvorsteher: "Sie sollten über die Höhe des Obolus entscheiden." Der Gemeinderat stimmte zu und entschied, dass über Entschädigungen von Sachkosten im Einzelfall der Ortsvorsteher entscheidet.

Mit dem Aufstieg in die Landesliga ist für den örtlichen Sportplatz zukünftig eine Stadionordnung notwendig, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. "Es gelten neue Vorschriften, um Gefahren bei Veranstaltungen und Menschenansammlungen abzuwehren", erklärt Bürgermeister Peter Dotzler (Freie Wähler). So müssten beispielsweise der Einlass oder das Verhalten der Besucher im Stadion kontrolliert werden. Damit die Sicherheit aller Besucher künftig gegeben ist, erlässt der Gemeinderat die offizielle Verordnung des Fußball-Verbandes.

Strom: Öko und normal

1. Bürgermeister ist für den Abschluss des Dienstleistungsvertrags mit der Firma Kubus verantwortlich. Dabei geht es um die Bündelausschreibungen für die Lieferung von Strom über ein Web-basiertes Portal. Der Liefertermin ist im Januar 2017. Der Gemeinderat entschied, sowohl Öko- als auch Normalstrom in der Ausschreibung anzugeben.

Wie die Geschwindigkeitsmessungen durch die Gemeinde zeigen, sind viele Autofahrer zu schnell unterwegs. Allein auf der B 14 seien kurz vor dem Ortsschild innerhalb von nur zwei Monaten etwa 26 000 Autos mit 70 Kilometern pro Stunde erfasst worden. Die Ergebnisse will der Gemeinderat an die Polizei weiterleiten. "Nicht nur die Spitzenwerte, sondern alle Messungen", sagte Hermann Zöller von den Freien Wählern.
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