Gebenbach kassiert Freistoß-Tor zum 2:2 in Bad Abbach
Eine Minute zu früh gejubelt

Chousein Chousein (Bild) besorgte in Bad Abbach die Führung für die DJK Gebenbach. Bild: ref
Lokales
Gebenbach
21.09.2015
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In einer dramatischen Schlussphase musste die DJK Gebenbach in der Nachspielzeit (91. Minute) noch den 2:2-Ausgleichstreffer hinnehmen, nachdem sie selbst in Bad Abbach erst in der 90. Minute durch einen Foulelfmeter mit 2:1 in Führung gegangen war.

Ganz anders als noch im letzten Spiel gegen Kareth-Lappersdorf war die DJK diesmal von Beginn an präsent. Das mutige taktische Konzept von Trainer Kipry - drei Stürmer und eine weit aufgerückte Abwehr - auf der Freizeitinsel ging auf. Die Gastgeber waren sichtlich überrascht und kamen nur ganz sporadisch vors DJK-Gehäuse. Gebenbach bestimmte klar das Geschehen und eroberte viele zweite Bälle. Einziges Manko war, dass die herausgespielten Chancen nicht verwertet wurden. So wurde ein Schuss von Thorsten Troche (5.) aus 15 Metern von der vielbeschäftigten TSV-Abwehr gerade noch zur Ecke abgeblockt.

Cengiz Izmire und Timo Kohler kamen immer wieder in den Rücken der Abwehr und dann brannte es richtig vor dem Gehäuse der Gastgeber. In der 31. Minute dann doch der längst verdiente Führungstreffer. Der stark spielende Thorsten Troche gewann im Mittelfeld ein Kopfballduell, und Cengiz Izmire schickte im richtigen Moment Chousein Chousein auf die Reise. Der unermüdlich rackernde Chousein ließ Torhüter Fabian Fuchs mit einem Flachschuss keine Chance. Fünf Minuten später (36.) lief Cengiz Izmire nach schnellem Umschaltspiel alleine aufs TSV-Gehäuse zu und wurde von Max Vogl umgerissen. Der sah wegen dieser Notbremse die Rote Karte.

Nach dem Seitenwechsel dann unverständlicherweise ein Riss im DJK-Spiel. Trotz Unterzahl kam Bad Abbach immer stärker auf. Gebenbach verlor jetzt wichtige Zweikämpfe, und die Gastgeber erspielten sich gute Möglichkeiten. Bei einem Schuss an den Außenpfosten in der 60. Minute hatte die DJK großes Glück. Dann parierte Torhüter Michael Nitzbon einen präzisen Schuss (70.) von Schmidl überragend. Der Ausgleichstreffer in der 75. Minute selbst war aber eher Zufall. Ein aus dem Halbfeld in den Strafraum geschlagener Freistoß ging überraschend an Freund und Feind vorbei ins Netz.

Nach dem 1:1 entwickelte sich in der letzten Viertelstunde ein offener Schlagabtausch. In den Schlussminuten gingen die Anhänger beider Lager durch ein Wechselbad der Gefühle. Der dribbelstarke Cengiz Izmire drang in der 90. Minute in den Strafraum ein und wurde von den Beinen geholt. Die souverän leitende Schiedsrichterin Pieczonka zeigte sofort auf den Punkt. Der eingewechselte Remi Szewczyk verwandelte den Strafstoß sicher zum vermeintlichen Gebenbacher Sieg. Aber bereits im Gegenzug führte ein Freistoß aus 17 Metern zum 2:2-Ausgleich in der Nachspielzeit. Simon Sigl schlenzte den Ball unhaltbar in den Winkel (90.+1.)
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