Jeder Dritte ein neues Gesicht

Der JU-Kreisverband hat seinen Vorsitzenden Michael Mertel (sitzend, Dritter von links) im Amt bestätigt. CSU-Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz (stehend, Dritter von links) und JU-Bezirksvorsitzender Christian Doleschal (stehend rechts) gratulierten dem neuen Vorstand. Bild: ild
Lokales
Gebenbach
20.05.2015
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Die Politik im Landkreis flächendeckend mitgestalten: Dieses Ziel hat sich die Junge Union gesetzt. Und sie ist stolz darauf, eines geschafft zu haben: in zwei Jahren 150 junge Menschen dafür begeistert zu haben.

JU-Kreisvorsitzender Michael Mertel betonte bei der Jahreshauptversammlung in Gebenbach, dass die Junge Union Amberg-Sulzbach mit dieser enormen Anzahl an neuen Mitgliedern oberpfalzweit der mit Abstand jüngste Kreisverband sei. "Beinahe jeder Dritte in unserem kerngesunden Kreisverband ist ein neues Gesicht."

2013 hatte der Kreisverband seinen Worten nach noch elf aktive Ortsverbände, jetzt seien es bereits 16. Mertel listete die drei mitgliederstärksten auf: Illschwang (51 Mitglieder), Poppenricht/Traßlberg (47) sowie Sulzbach-Rosenberg (42). Die Neugründung von fünf Ortsverbänden in zwei Jahren wertete der Kreisvorsitzende als einen wichtigen Schritt.

Crystal Meth und Ukraine

Auch die Geselligkeit sei in den vergangenen zwei Jahren nicht zu kurz gekommen. Über 40 gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen - darunter ein Kamingespräch mit dem bayerischen Ehrenamtsbotschafter Markus Sackmann, ein Informationsabend zur Russland-Ukraine-Krise, der bayerischen Zehnkampf, die Bowlingmeisterschaft in Amberg, der JU-Preisschafkopf, eine Fahrt zum Oktoberfest und ein Aufklärungsabend zu den Gefahren von Crystal Meth - wurden organisiert. Zusammenfassend zog JU-Kreisrat Mertel ein positives Fazit und hielt die Mitglieder dazu an, auch in Zukunft tatkräftig weiterzumachen.

Gemeinsam habe man viele kommunal-, landes- und bundespolitische Themen aufgegriffen und in zahlreichen Diskussionsabenden mit Politikern und Experten besprochen: Ehrenamt und Bürokratie, Flüchtlingslage, Russland-Ukraine-Konflikt, Crystal-Meth-Problematik, Energiewende und Fachkräftemangel. Nun gelte es für die über 20 JU-Kommunalpolitiker im Landkreis, "die passenden Themen anzugehen und wichtige Impulse zum Wohle der Jugend im Landkreis zu geben". Gebenbachs 3. Bürgermeister Dominik Obermeier zeichnete sich erfreut, "dass so viele junge Leute Interesse an den politischen Geschehnissen im Landkreis an den Tag legen". Es sei sehr wichtig, dass vor allem die jungen Menschen die Zukunft aktiv mitgestalten.
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