Landesliga Mitte: DJK Gebenbach und ATSV Kelheim trennen sich 0:0 - Kurz vor Schluss Aufsetzer ...
Schießbude bleibt geschlossen

Kassierte in Kelheim eine gelb-rote Karte: Helmut Jurek. Bild: ref
Lokales
Gebenbach
07.09.2015
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"Wir wollen hinten sicher stehen und nach vorne Nadelstiche setzen", hatte Kelheims Trainer Bernd Schinn vor dem Spiel verlauten lassen, und seine Mannschaft hielt sich an diese Vorgabe.

Die ehemalige Schießbude der Liga blieb nach dem torlosen 0:0 gegen die DJK Gebenbach bereits zum dritten Mal in Folge in der Landesliga Mitte geschlossen und ohne Gegentreffer.

Man spürte das Selbstvertrauen, das sich die Donaustädter durch die letzten beiden Siege geholt hatten. Kampf- und laufstark verstanden sie es, das Angriffsspiel der DJK bereits frühzeitig im Keim zu ersticken.

"Wir sind bei Ballbesitz zu wenig in die freien Räume gegangen", bemängelte DJK-Trainer Markus Kipry das Spiel seiner Mannschaft vor allem in der ersten halben Stunde. So blieben Torchancen in einer von vielen Unterbrechungen geprägten Begegnung die Ausnahme. Die beste Möglichkeit für die DJK ergab sich im Anschluss an eine Ecke in der 37. Minute, als Abwehrchef Jens Matthies den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig traf und Timo Nürnberger zu überrascht war, dass er aus sechs Metern frei an das Leder kam.

Auf der Gegenseite hatte auch Gebenbach zweimal Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Zunächst verfehlte ein Schuss von Florian Fischer nur knapp sein Ziel, und in der 45. Minute konnten Torhüter Johannes Ritter und seine Abwehrspieler mit vereinten Kräften den Ball gerade noch vor der Linie klären.

Warum der Linienrichter kurz nach dem Seitenwechsel (47./52.) zweimal auf Abseits entschied, verwunderte selbst die ATSV-Anhänger. Manuel Hammer und Timo Kohler wären frei durch gewesen. Jetzt bestimmte die DJK zwar weitgehend das Spiel und Kelheim kam nur noch selten aus der eigenen Hälfte, aber große Tormöglichkeiten blieben weiter Mangelware.

Die letzte Viertelstunde konnten sich die Gastgeber wieder etwas befreien und bei den Kontern musste die DJK-Abwehr weiter auf der Hut sein.

Kurz vor Schluss (86.) hatte wieder der aufgerückte DJK-Co-Trainer Jens Matthies die Möglichkeit, das Spiel doch noch zu entscheiden. Chousein Chousein schlenzte einen Freistoß schön in den Lauf von Matthies, doch dessen Aufsetzer landete über Torhüter Busch auf dem Tornetz, und so blieb es beim letztlich gerechten Unentschieden.
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