Massive Probleme vor dem Spiel in Pirkensee-Ponholz
Gebenbach auf dem Zahnfleisch

Lokales
Gebenbach
28.03.2015
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Nach einer für die DJK Gebenbach alles andere als optimal verlaufenden Vorbereitung beginnt für den derzeitigen Tabellenführer der Bezirksliga Nord der Start in die Restrunde mit dem schweren Auswärtsspiel beim ATSV Pirkensee-Ponholz. Statt dem erhofften Auskurieren von Blessuren in der langen Winterpause verletzten sich in den Vorbereitungsspielen zusätzlich noch einige Spieler. Chousein Chousein (Rücken) und Fabian Frank (Kreuzband) dürften bis Ende der Saison ausfallen. Auch bei Kapitän Daniel Späth ist zu befürchten, dass seine massiven Rückenprobleme eine mehrwöchige Pause erforderlich machen. Für Michael Pienz (Zerrung) kommt ein Einsatz am Sonntag, 29. März, noch zu früh und auch Timo Kohler ist nach seiner Roten Karte in Pfreimd noch gesperrt.

"Weil auch Dominik Obermeier und Martin Kügler nur leichte Laufeinheiten absolvieren konnten, hatte ich am Dienstag nur acht gesunde Spieler im Mannschaftstraining. Ich selbst schlage mich auch noch mit Adduktorenproblemen herum, so dass wir momentan wirklich auf dem Zahnfleisch daherkommen," erklärte Spielertrainer Jens Matthies. Erfreulich hingegen ist, dass Thomas Urbanek in der Winterpause vom SV Raigering zu seinem Heimatverein Gebenbach zurückgekehrt ist. Dagegen hat Christian Werginz die DJK in der Winterpause verlassen und sich wieder dem 1.FC Hersbruck angeschlossen.

Wie schwer es für die Matthies-Elf am Sonntag gegen Pirkensee-Ponholz wird, hat sich bereits beim 2:2 im Hinspiel gezeigt. Der mit 27 Punkten auf dem neunten Platz liegende Gastgeber verfügt über die beste Abwehr (21 Gegentreffer) der Liga. "Sollten wir in Rückstand geraten, wird es gegen den defensiv gut organisierten ATSV sehr schwer. Die junge Truppe von Trainer Sepp Schuderer ist in der Lage, auch ein 1:0 über die Zeit zu bringen", schätzt Matthies vor allem die Defensivstärke der Gastgeber hoch ein.

Es wird sich zeigen, ob die DJK trotz der vielen Ausfälle und den dadurch notwendigen Umstellungen vor allem im Offensivbereich noch durchschlagskräftig genug ist. "In unserer derzeitigen Situation wäre ich auch mit einem Punkt nicht unzufrieden", so Matthies.
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