Tabellenführer schlägt Vohenstrauß - Matthies bleibt Spieler
Neuer Trainer führt Gebenbach zum Sieg

Lokales
Gebenbach
04.05.2015
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Ein sehr erfolgreiches, aber auch ereignisreiches Wochenende liegt hinter der DJK Gebenbach. Begonnen hat alles mit dem wichtigen 2:0-Sieg am Donnerstagabend beim SC Katzdorf. Unmittelbar nach Spielende informierte Spielertrainer Jens Matthies die Mannschaft, dass er ab sofort seine Tätigkeit als Spielertrainer aus familiären Gründen beendet. Im Vorfeld wurde dies bereits mit den Verantwortlichen der DJK abgesprochen. "Als Spieler möchte ich aber weiterhin in dieser tollen Mannschaft dabei sein", erklärte Matthies. Nachfolger wird Markus Kipry, der Spielertrainer der A-Klassenmannschaft.

Und diese Stabübergabe verlief mit dem 2:1-Heimsieg gegen die SpVgg Vohenstrauß gleich auf Anhieb bestens. Gebenbach knüpfte nahtlos da an, wo die Mannschaft in Katzdorf aufgehört hatte. Bereits nach neun Minuten jagte Antreiber Manuel Hammer das Leder aus 25 Metern unhaltbar für Gästetorhüter Daniel Kederer unter die Latte. Die Gäste-Elf um Spielführer Christoph Müssig versteckte sich nicht und spielte selbstbewusst nach vorne. Dies kam dem schnellen Umschaltspiel der Gebenbacher entgegen. Ein Konter wie aus dem Lehrbuch brachte in der 30. Minute das 2:0: Chousein Chousein holte sich am eigenen Strafraum den Ball, leitete an Timo Kohler weiter und der spielte mit einem genialen Pass Dominik Obermeier frei. Torhüter Kederer kam weit aus seinem Kasten, hatte aber gegen den überlegten Heber keine Chance.

Nur drei Minuten später (33.) hätte Chousein Chousein das Spiel entscheiden können. Er lief nach einer schnellen Direktkombination völlig alleine auf das Gästetor zu, schob den Ball aber knapp am Gehäuse vorbei. Statt 3:0 stand es eine Minute später (34.) nur noch 2:1: Bei einem Rückpass zum Torhüter wollte DJK-Schlussmann Michael Nitzbon den Ball im Spiel halten, statt ihn wegzuschlagen. Stefan Gmeiner ging dazwischen und verkürzte.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel immer zerfahrener.Vohenstrauß hatte zwar ein leichtes optisches Übergewicht, entscheidend durchsetzen konnten sie sich gegen die meist aufmerksame DJK-Hintermannschaft jedoch nicht. Ein Distanzschuss von Sebastian Striegl in der 67. Minute, der nur um Zentimeter über das Gebälk flog, war die beste Gelegenheit.
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