Terror in Paris Thema beim Volkstrauertag in Gebenbach
Schwierige Zeiten

Lokales
Gebenbach
18.11.2015
0
0
Feierlich wurde der Volkstrauertag in der Gemeinde begangen. Den Gottesdienst in der Kirche St. Martin zelebrierte Pfarrvikar Christian Preitschaft, musikalisch gestaltete ihn die Blasmusik. Begleitet von den Fahnenabordnungen der Vereine ging es zum Friedhof. Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden legte Bürgermeister Peter Dotzler für die Gemeinde und die Krieger- und Soldatenkameradschaft jeweils einen Kranz am Ehrenmal nieder. Die Ehrenwache stellten Mitglieder der Reservistenkameradschaft Hahnbach. Auch hier spielte die Blasmusik.

Der Bürgermeister wies in seiner Ansprache auf die Vorkommnisse in Paris hin. Das Nachbarland trauere über rund 130 unschuldige junge Menschen, die bei der Terrorattacke ihr Leben gelassen hätten - in Frankreich der höchste Blutzoll seit dem Zweiten Weltkrieg. Dies zeige aber auch, wie lange in Europa schon friedliche Zeiten herrschten. Die beiden Weltkriege hätten unsagbares Leid, viele Opfer und viele Flüchtlinge zurückgelassen.

Nach der Stunde Null entwickelte sich in Deutschland laut Dotzler der Kalte Krieg, als Antwort habe die Bundesrepublik vor 60 Jahren die Bundeswehr gegründet. Der Eiserne Vorhang sei vor 25 Jahren der deutschen Einheit gewichen. Seit dieser Zeit habe sich die europäische Einigung weiter fortentwickelt, mit nun 28 Ländern in der EU. Nun aber habe auch Europa schwierige Zeiten erlebt mit der Finanz-, der Euro- und nun der Flüchtlingskrise. Rund um Europa werde die Sicherheitslage immer schwieriger, sei es in Osteuropa, im Nahen Osten oder in Nordafrika. Durch die Flüchtlingsströme sei auch Deutschland mitten in diesen Konflikten angekommen. Deshalb sei es umso wichtiger, das Gedenken an die Opfer der Weltkriege aufrechtzuerhalten.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.