Weiher bleibt ohne Aufsicht

Nachdem alle Fragen geklärt sind, kann nun mit der Sanierung des Atzmannrichter Badeweihers begonnen werden. Bild: zöh
Lokales
Gebenbach
11.11.2015
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Aus West wird Rohrleite: Der Gemeinderat gab dem Gewerbegebiet einen neuen Namen. Auf der recht überschaubaren Tagesordnung stand auch der Erlass einer Badeordnung für den Atzmannsrichter Weiher.

(zöh) Bereits vor über drei Jahren hatte der Gemeinderat beschlossen: Die Fläche im Kreuzungsbereich der Bundesstraßen 14 und 299 soll Gewerbegebiet West heißen. Die derzeit noch in Atzmannsricht angesiedelte Firma Hammermeister Sondermaschinen, die demnächst in dieses Gewerbegebiet umzieht, wünschte sich nun eine Umbenennung des Areals in Technikallee, Innovationsstraße oder Hammermeisterstraße. In Gebenbach ist es jedoch üblich, bei Neuerschließungen die alten Flurnamen zu verwenden. Einstimmig votierte das Gremium daher, dass die Erschließungsstraßen im Gewerbegebiet West den Namen Rohrleite bekommt.

Badeordnung erlassen

Schon seit längerer Zeit beschäftigt sich das Gremium mit der Sanierung des Badeweihers in Atzmannsricht. Die zentrale Frage war, ob für einen ordnungsgemäßen Badebetrieb künftig eine Aufsicht benötigt wird, da bei den Arbeiten am Gewässer technische Veränderungen vorgenommen werden.

Nach Einholen mehrerer Fachgutachten scheint nun geklärt, dass eine Aufsicht nicht notwendig ist. Der Erlass einer Badeordnung jedoch ist unumgänglich, was das Gremium auch einstimmig tat. Als Orientierungshilfe bei der Formulierung dienten Badeordnungen von Gemeinden, die bereits ähnliche Gewässer betreiben. Die Badeordnung soll - ergänzt durch Piktogramme und einen QR-Code - in Kurzform am Weiher angebracht werden.

Bürgermeister Peter Dotzler gab bekannt, dass bei Erschließungsarbeiten der Abwasserkanal im Bereich des Anwesens Lang an der Irlstraße beschädigt worden sei und ausgebessert werden müsse. Zusätzlich solle in diesem Bereich eine Drainage verlegt werden.

Gemeinderat Hermann Zöller fragte nach, ob die Solarmodule für Geschwindigkeitsmessgeräte inzwischen geliefert worden seien. Laut Bürgermeister sind diese eingetroffen und werden demnächst montiert. Gemeinderat Thomas Kraus erkundigte sich, wann die Orientierungstafel in Atzmannsricht aufgestellt wird. Dies soll zeitgleich mit dem Anbringen der Hausnummern an den Straßenschildern erfolgen, so die Auskunft des Bürgermeisters.

Bauplätze vermarkten

Gemeinderat Markus Rösch fragte nach dem technischen Zustand des gemeindeeigenen Räumfahrzeugs. Eine Antwort darauf gibt es in der kommenden Sitzung. 3. Bürgermeister Dominik Obermeier erachtet die Vermarktung der vorhandenen Bauplätze als höchst dringlich und beantragte, diese an einen externen Dienstleister zu vergeben. Das Gremium wird darüber in der nächsten Sitzung entscheiden. Bernhard Dotzler schlug vor, dass Obermeier selbst ein Konzept erstellt. Richard Kellner machte auf fehlende Straßenpfosten im Gemeindegebiet aufmerksam. Diese sollen noch vor Weihnachten ersetzt werden.
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