Zeit für neue Möbel

Lokales
Gebenbach
13.03.2015
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Allmählich reicht es, finden die Gemeinderäte: Nach gut 40 Jahren sind neue Stühle fällig. Mangelnde Bequemlichkeit im Gebenbacher Sitzungssaal ist allerdings nicht der Grund, warum sie demnächst ins Kloster gehen.

(zöh) Seit nahezu 20 Jahren denkt der Gemeinderat über eine neue Möblierung des Sitzungssaals nach. Tische und Stühle stammen aus der 1970er Jahren. Einstimmig beschlossen sie nun, Angebote für die Beschaffung von 30 Stühlen einzuholen.

Einkaufsliste gebilligt

Bei ihrer Dienstversammlung wählte die Feuerwehr Atzmannsricht Johannes Kohl zum Kommandanten und Stefan Gericke zu dessen Stellvertreter. Dieses Votum bestätigte der Gemeinderat einstimmig. Genauso genehmigte er den Kauf von Ausrüstung, unter anderem Helme und Löschanzüge, im Gesamtwert von 9000 Euro.

Klausur in Speinshart

Bürgermeister Peter Dotzler informierte über die Themen der Gemeinderatsklausur im Kloster Speinshart. Die Innenentwicklung, die Dorferneuerung in Kainsricht und die Fortführung des Agenda-21-Prozesses sollen Schwerpunkte sein. Gemeinderat Markus Rösch werde die Planung zum Ausbau des Obergeschosses im Atzmannsrichter Gemeinschaftshaus vorstellen.

Mehrfach beklagten sich Bürger über großflächig ausgebrachtes Sickerwasser am Ortsrand von Gebenbach. Bürgermeister Dotzler informierte über eine Anordnung des Landratsamts, dieses Sickerwasser ab sofort über eine Großkläranlage zu entsorgen.

Bauanträge lagen von den Eheleuten Schöpf aus Gebenbach zum Bau einer Garage sowie von der Familie Siegert aus Atzmannsricht zum Bau eines Wintergartens vor. Beiden Vorhaben steht nichts im Weg.

Gemeinderat Hermann Zöller erinnerte an die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle und an das Aufstellen der Geschwindigkeitsmessgeräte. Gemeinderätin Christine Sabisch erkundigte sich nach dem Sachstand zur Verbesserung der gemeindlichen Homepage. Der Bürgermeister verwies dazu auf eine Maßnahme, die bei der AOVE angedacht werde.

Datenschutz steht dagegen

3. Bürgermeister Dominik Obermeier fragte, ob die Verwaltung die Daten junger Ortsbewohner zur Mitgliederwerbung für die KLJB und zur Akquirierung von Bauwerbern herausgebe. Geschäftsstellenleiter Josef Bauer sagte dazu aus datenschutzrechtlichen Gründen Nein.
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