Bauanträge in der Gebenbacher Gemeinderatsitzung
Drei auf einen Schlag

Politik
Gebenbach
17.02.2016
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Neues Jahr, neues Glück: Nachdem der Gebenbacher Gemeinderat in den vergangenen Monaten nur wenige Bauanträge zu bearbeiten hatte, lagen in der jüngsten Sitzung gleich drei auf dem Tisch.

Markus und Sarah Weiß aus Kainsricht wollen ein Wohnhaus mit Garage bauen. Das geplante Gebäude liegt im Außenbereich, weshalb das Vorhaben rechtlich zulässig ist. "Außerdem ist es als Ansiedlerhaus zu betrachten", ergänzte Bürgermeister Peter Dotzler (FW). Allerdings verläuft durch das Grundstück die alte Kainsrichter Wasserleitung. Die Antragssteller müssen sie entweder sichern oder auf eigene Kosten umlegen. Ansonsten hatte der Rat keine Einwände.

Gast- zu Wohnraum


Ebenso genehmigte das Gremium den Antrag von Peter und Brigitte Kick, die in der Schulstraße ein Wohnhaus mit Doppelgarage bauen wollen. Dritter Antragsteller war Johann Friedl, der beabsichtigt, einen alten Gastraum im Wirtshaus Friedl zur Wohnung umzubauen. Auch hier erteilten die Räte das gemeindliche Einverständnis.

Für das Gebenbacher Feuerwehrauto steht eine Ersatzbeschaffung an. Die Arbeitsgemeinschaft Obere Vils/Ehenbach (AOVE) würde es gerne sehen, wenn Kommunen auf Elektro-Mobiliät umsteigen. Um den Klimaschutz zu fördern, übernimmt sie 50 Prozent der Anschaffungskosten. Die liegen für ein neues Auto mit Ladestation zwischen 30 000 und 40 000 Euro. "Aber brauchen wir überhaupt ein neues Fahrzeug?", fragte Hermann Zöller (FW).

Die Räte waren sich einig: nein. Das Alte fahre mit Kohlenwasserstoff und könne noch eine Weile genutzt werden. Deshalb entschieden die Räte, dass sich die Gemeinde nicht an dem Projekt beteiligt.

Schulstandort sichern


Die Rauchmelder- und elektroakustischen Anlagen der Schule müssen nachgerüstet werden. Um den Standort zu sichern, will die Gemeinde mit dem Markt Hahnbach eine Vereinbarung treffen, wenigstens bis 2026 den Unterricht in Gebenbach fortzusetzen. Das soll, mit Blick auf die Erneuerung des Brandschutzes, die Investitionskosten sichern.

Außerdem beschloss der Rat, sich an einem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) zu beteiligen. Dessen Ziel ist es, Maßnahmen zur energetischen Sanierung kommunaler Verwaltungsgebäude zu fördern.

Mehr LichtBei einer Ortsbesichtigung überprüfte der Gemeinderat die Straßenbeleuchtung in Gebenbach, Atzmannsricht und Kainsricht. Für folgende Verbesserungsmaßnahmen holt der Rat Angebote ein:

eine zusätzliche Leuchte in der Irlstraße oder breitere Elemente bei vorhandener Leuchte

Verlängerung der Straßenbeleuchtung in Atzmannsricht (bei Hausnummer 52) um eine oder zwei Leuchten

zusätzliche Leuchte in der Bahnhofstraße vor dem Bahnübergang

zusätzliche Beleuchtung im Urspringer Weg beim Gänswinkel mit zwei Leuchten

Leuchte mit Doppelkopf an der Ecke Flurstraße/Raiffeisenstraße

Optimierung der Straßenbeleuchtung im Bereich Gänswinkel ist zu überprüfen

letzte Leuchte im Seitenlohweg (bei Hausnummer 46) ist eventuell mit einem Doppelkopf zu versehen

neue Straßenbeleuchtung mit drei Leuchten in der Straße Am Kalvarienberg. (esm)
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