Kritik an Spielplätzen in Gebenbach
Geräte kaputt, Holz morsch

Politik
Gebenbach
15.12.2014
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Die Ergebnisse der Aktion "Mein Spielplatz" liegen vor. Einige Bürger werden davon nicht überrasch sein: Die Kinder und ihre Eltern wünschen sich mehr Sauberkeit und Sicherheit.

(esm) Kinder wissen am besten, wie der perfekte Spielplatz aussehen muss. Ihre Meinung war daher bei der Umfrage im Oktober besonders wichtig. Wie das Urteil der jungen Gebenbacher ausfiel, stellte Jugendbeauftragter Thomas Kraus jetzt dem Gemeinderat vor.

Sogar gefährlich

Wirklich zufrieden sind die Kinder nach seinen Worten mit den drei Spielflächen nicht: Kaputte Geräte, morsches Holz und mangelnde Sauberkeit wurden am häufigsten kritisiert. "Der Atzmannsrichter Spielplatz wird wegen seiner Lage direkt an der Ortseinfahrt sogar als gefährlich eingestuft", sagte Kraus.

Im nächsten Frühjahr sollen die Spielplätze noch einmal besichtigt werden, bevor die Gemeinde mit der Renovierung beginnt. "Die Kinder wünschen sich für die Zukunft vor allem Kletterwände, ein Karussell und einen Sandkasten", wusste der Jugendbeauftragte. Für Paul Weigl, Marietta König und Emilia Deichl ging schon jetzt ein Wunsch in Erfüllung: Sie wurden bei dem Gewinnspiel ausgelost und erhielten einen Gutschein von Fussl & Klex sowie der örtlichen Bäckerei und Metzgerei.

Bei der Sanierung des Atzmannsrichter Badeweihers dreht sich die Frage um die Aufsicht. Werde auf technische Einrichtungen wie Wasserpumpen verzichtet, bliebe der Weiher ein Naturbadegewässer. "Der Vorteil davon ist, dass wir keinen teuren Bademeister brauchen", gab Bürgermeister Peter Dotzler zu bedenken. Der Gemeinderat entschied sich dazu, dieses Bauvorhaben noch einmal zu überarbeiten und bei der kommenden Sitzung zu besprechen.

Für die Bauvoranfrage im Gewerbegebiet West liegt die bau- und emissionsrechtliche Einschätzung des Landratsamts Amberg-Sulzbach nun vor. Da das Vorhaben für eine Fabrikationshalle mit Bürogebäude positiv beurteilt wurde, stimmte der Gemeinderat zu. Das Gewerbegebiet ist teilweise schon erschlossen.

Rösch Ortsheimatpfleger

Für die Sanierung des Pfarrhofes soll ein Antrag auf Städtebauförderung gestellt werden. Zudem wurde Albert Rösch einstimmig zum Ortsheimatspfleger ernannt. "Mit seiner Erfahrung eignet er sich bestens für diese Aufgabe", lobte Dotzler.
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