DJK Gebenbach reist zum SV Etzenricht
Maloku warnt vor seinem Ex-Verein

Nachdenklich: Faruk Maloku, Trainer der DJK Gebenbach, sieht seine Mannschaft in Etzenricht trotz der Tabellensituation nicht als Favorit. Er weiß um die Stärken seiner ehemaligen Schützlinge. Bild: Ziegler
Sport
Gebenbach
02.08.2016
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"Wir können in Etzenricht punkten, aber nur wenn wirklich jeder alles abruft." Das sagt der Trainer des Landesliga-Spitzenreiters DJK Gebenbach vor dem Spiel beim Drittletzten, dem SV Etzenricht. Der DJK-Coach weiß, was auf sein Team zu kommt. Es geht gegen seine ehemaligen Spieler.

Nach dem schweren Spiel gegen Bad Abbach ( 1:1) geht es für die DJK Gebenbach bereits am Dienstagabend, 2. August, um 18.30 Uhr zum Derby nach Etzenricht. Viel Zeit zum Regenerieren bleibt der DJK also nicht. Aber das gilt auch für die Gastgeber, die sich beim 2:2 gegen Aufsteiger Neukirchen b. Hl. Blut ebenfalls mit einem Unentschieden begnügen mussten.

Wiedersehen der Trainer


Während der SV Etzenricht letztes Jahr noch mit vier Siegen in die Saison gestartet ist, läuft es für die Blau-Schwarzen in dieser Spielzeit alles andere als optimal. Dem beachtlichen Punkt (1:1) bei Bayernligaabsteiger SpVgg Ruhmannsfelden folgte eine unglückliche 2:3-Heimniederlage durch ein Eigentor in der Nachspielzeit gegen den ASV Cham. Auch am Samstag sah SVE-Trainer Michael Rösch seine Elf beim 2:2 "über weite Strecken als bessere Mannschaft", und so sei der eine Punkt einfach zu wenig gewesen. Am Dienstag kann Rösch seinen ehemaligen Cheftrainer Faruk Maloku begrüßen. Mit dem jetzigen Trainer der DJK Gebenbach ereichte Etzenricht in den Spielzeiten 2012/13 und 2013/14 mit einem 3. und 4. Tabellenplatz ihre beiden besten Platzierungen in der Landesliga, in der sie mittlerweile die elfte Saison in Folge spielen.

Auch die DJK-Neuzugänge Nico Becker und Ralf Jacob waren zu der Zeit beim SVE. Während Becker an seiner alten Wirkungsstätte auflaufen kann, muss sich Jacob nach einer langwierigen Schambeinentzündung weiter gedulden. Ebenso wie Christoph Bäumler und Tobias Stubenvoll - die allerdings in den nächsten Wochen wieder ins Training einsteigen sollten. Faruk Maloku hält sehr viel von seiner ehemaligen Mannschaft. "Sie haben eine außergewöhnliche Mentalität und unter Druck - wie im Moment - sind sie noch gefährlicher", warnt Maloku. "Wir können auch in Etzenricht punkten. Aber nur dann, wenn wirklich jeder alles abruft."

Standards verbessern


"Das 1:1 gegen Bad Abbach haben wir uns selbst zuzuschreiben. Die Möglichkeiten zum zweiten Tor wurden nicht sauber zu Ende gespielt. Es war gegenüber den vorherigen Spielen ein kleiner Rückschritt. Trotzdem bin ich nicht unzufrieden", sagt der DJK-Trainer. Bei den eigenen Standardsituationen sieht er allerdings großen Verbesserungsbedarf. Vor allem die vielen Freistöße wurden zuletzt nicht gut ausgeführt. Hier hat der Gegner mit Marco Lorenz einen Spezialisten in seinen Reihen, da gilt es aufzupassen.

Die beiden letzten Begegnungen endeten jeweils unentschieden. Die Ausgangslage für das fünfte Ligaspiel ist klar: Etzenricht braucht zu Hause einen Dreier, um unten rauszukommen, während die DJK gut damit leben könnte, auch im fünften Spiel ungeschlagen zu bleiben.

Landesliga Mitte

5. Spieltag

Etzenricht - Gebenbach Di. 18.30 Uhr

Ruhmannsf. - Hauzenberg Mi. 18.30 Uhr

Regensburg - Ettmannsdorf Mi. 18.30 Uhr

Sorghof - Bad Kötzting Mi. 18.30 Uhr

Burglengenfeld - Seebach Mi. 18.30 Uhr

Bad Abbach - Kareth Mi. 18.30 Uhr

Cham - Donaustauf Mi. 18.30 Uhr

Neukirchen - Osterhofen Mi. 19.00 Uhr

Waldkirchen - Hutthurm Mi. 19.00 Uhr



1. DJK Gebenbach 4 10:3 10

2. SV Hutthurm 4 8:5 10



3. ASV Cham 4 12:6 9

4. SV Sorghof 4 6:4 9

5. SV Donaustauf 4 9:4 8

6. TSV Seebach 4 10:6 7

7. ASV Burglengenfeld 4 5:4 7

8. TSV Bad Abbach 4 6:7 7

9. SpVgg Osterhofen 4 5:5 6

10. 1. FC Bad Kötzting 4 5:5 6

11. SpVgg Ruhmannsfelden 4 6:4 5

12. TSV Waldkirchen 4 4:6 4

13. SV Fortuna Regensburg 4 7:10 4



14. FC Sturm Hauzenberg 4 2:7 3

15. SV Neukirchen b.Hl. Blut 4 5:7 2

16. SV Etzenricht 4 5:9 2

17. TSV Kareth-Lappersdorf 4 3:10 1

18. SC Ettmannsdorf 4 1:7 0
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