DJK verliert nach blutleerem Auftritt gegen TSV Kareth-Lappersdorf
Gebenbach vergisst die Grundlagen

Lukas Libotovsky hatte in der 85. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich. Bild: ref
Sport
Gebenbach
15.08.2016
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Auch im zweiten Heimspiel in Folge konnte die DJK Gebenbach nicht überzeugen und verlor verdient mit 0:1 gegen den TSV Kareth-Lappersdorf. Den bis dato auswärts tor- und punktlosen Gästen gelang der entscheidende Treffer in der 73. Minute durch den kurz vorher eingewechselten Antonios Assaad.

"So kann man zu Hause nicht auftreten. Wir wollen glänzen und vergessen die Grundlagen des Fußballs. Auch letzte Woche hätten wir schon verlieren können", zeigte sich DJK-Trainer Faruk Maloku über den erneut schwachen Heimauftritt seiner Mannschaft enttäuscht. Vor einer Woche stimmte wenigstens noch das Ergebnis (5:2). Gegen die junge Gästemannschaft hingegen konnten sich die sonst so offensivstarken Gastgeber während des gesamten Spiels kaum eine zwingende Torchance herausspielen.

DJK-Trainer Maloku musste auf Pavel Novotny verzichten. Der Angreifer hatte sich im letzten Training eine Meniskusverletzung zugezogen. Timo Nürnberger stand für Innenverteidiger Petar Trifonov in der Anfangself. Beide Mannschaften taten sich schwer, ein konstruktives Spiel aufzubauen.

Vor allem Gebenbach spielte viel zu umständlich und kompliziert. Der letzte Pass in die Spitze kam ebenfalls nicht an, die gefährlichen Torraumszenen in der ersten Halbzeit fehlten. Ein Dribbling von Cengiz Izmire (10.) über links und ein Lupfer von Niko Becker übers Tor waren bestenfalls Halbchancen.

Kareth merkte die Verunsicherung beim Gastgeber und wurde nach einer halben Stunde mutiger. In der 35. Minute brachte die DJK-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, der nachsetzende Max Vogl konnte gerade noch geblockt werden. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel konterten die Gäste über die rechte Seite. DJK-Torhüter Nitzbon zeigte sich beim Querpass in die Mitte aber auf dem Posten und fing die Kugel ab. In der Folge zog sich Kareth zurück und lauerte gegen die weiter ideenlos agierende DJK auf Konter.

"Wir wollten möglichst lange hinten die Null halten und wenn sich die Chance ergibt, vorne zuschlagen", sagte Kareths Co-Trainer Michael Kirner, der den verhinderten Cheftrainer Sepp Schuderer vertrat. Und diese Chance kam in der 73. Minute: An der Eckfahne sollte ein harmloser Ball ins Aus gesperrt werden, allerdings war noch ein DJK-Abwehrbein am Ball, so dass es Eckball für die Gäste gab.

Der wurde an den kurzen Pfosten getreten und TSV-Neuzugang Antonios Assaad stocherte das Leder über die Linie. In der letzten Viertelstunde versuchte es die DJK mit der Brechstange. Kai Hempel (82.) und Lukas Libotovsky (85.) hatten die besten Gelegenheiten, doch noch den Ausgleich zu erzwingen.

Auf der anderen Seite hatten die Gäste gegen eine entblößte DJK-Abwehr ebenfalls noch zwei Möglichkeiten.

So kann man zu Hause nicht auftreten. Wir wollen glänzen und vergessen die Grundlagen des Fußballs. Auch letzte Woche hätten wir schon verlieren können.Faruk Maloku, Trainer DJK Gebenbach
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