Fußball
Brisantes Derby mit zusätzlichem Reiz

Sport
Gebenbach
30.04.2016
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Die zwei Derbys gegen Etzenricht und Ammerthal, danach noch gegen Schierling und Tegernheim - so sieht das Restprogramm der DJK Gebenbach in der Fußball-Landesliga Mitte aus. Durch den Sieg des TSV Kareth-Lappersdorf im Nachholspiel gegen Schierling beträgt der Abstand zum sicheren 13. Rang jetzt fünf Punkte. Ob der Neuling diesen Rückstand noch aufholen kann, hängt entscheidend vom Duell gegen den SV Etzenricht am Samstag, 30. April (16 Uhr), ab.

Dass DJK-Trainer Faruk Maloku zwei Jahre Coach des SVE war - und dies mit einem dritten und vierten Platz sehr erfolgreich - verleiht der ohnehin brisanten Begegnung einen zusätzlichen Reiz. Zumal sein damaliger Co-Trainer Michael Rösch hieß. Dieser löste in der vergangenen Saison Bernd Rast als Cheftrainer ab und führte die Blau-Schwarzen in die Spitzengruppe: Bis zum 15. Spieltag war Etzenricht sogar Erster. Die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga kam aber schlecht aus der Winterpause. Nach vier Niederlagen in Folge beendeten die Gäste ihre Negativserie erst am vergangenen Samstag mit einem 3:0-Sieg gegen Mitterteich. "Jetzt wollen wir den nächsten Dreier nachlegen", so Rösch. Im Hinspiel gelang seiner Elf in der Nachspielzeit noch der 2:2-Ausgleich.

In den letzten sechs Spielen verlor Gebenbach nur einmal: Drei Siege und zwei Unentschieden brachten elf Punkte. Es hätten aber durchaus fünf mehr sein können, wenn nicht sogar müssen. "Fußball ist ein Ergebnissport. Da nützt es nichts, die größeren Spielanteile und besseren Chancen zu haben wie auch zuletzt gegen Ettmannsdorf beim 0:0", trauerte Faruk Maloku den vergebenen Möglichkeiten nach. Verzichten muss er voraussichtlich auf Martin Kopac (Zerrung), Tomas Petracek und Ralf Jakob (Schambeinentzündung). Chousein Chousein ist noch nicht richtig fit, zeigte aber bei seinem Einsatz zuletzt eine starke Leistung. Erdal Izmire (Nasenbeinbruch) will auf die Zähne beißen und mit einer Gesichtsmaske auflaufen. Trotz der nicht gerade optimalen Voraussetzungen wird das Team um Kapitän Helmut Jurek alles versuchen, um mit einem Derbysieg die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrecht zu erhalten.

DJK Gebenbach: Nitzbon (1), Ritter (21); Kügler (13), Kohler (10 ), Troche (19), Cengiz Izmire (11), Bäumler (23), Szewczyk (8), Nürnberger (17), Zivatovic (2), Jurek (20), Kopac (24) ?, Trifonov (22), Späth (6), Reindl (3), Obermeier (16), Chousein (15 ), Erdal Izmire (5).
Fußball ist ein Ergebnissport. Da nützt es nichts, die größeren Spielanteile und besseren Chancen zu haben.Gebenbachs Trainer Faruk Maloku
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