Fußball
"Es ist noch nicht vorbei"

Sport
Gebenbach
25.03.2016
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Die DJK Gebenbach ist in der Fußball-Landesliga Mitte an Ostern gleich zweimal im Einsatz - beide Male auswärts. Zunächst geht es am Samstag, 26. März (15 Uhr), zur SpVgg Osterhofen/Altenmarkt nach Niederbayern, am Ostermontag, 28. März (15 Uhr), zum SV Fortuna Regensburg. Diese Begegnung hätte ursprünglich am 22. November vergangenen Jahres stattfinden sollen, wurde aber wegen Schneefalls abgesagt.

Gebenbach konnte nach der Winterpause noch nicht punkten und nach der 0:2-Heimniederlage zuletzt gegen Hutthurm gerät die Mannschaft von Trainer Faruk Maloku immer mehr in den Abstiegskampf. "Selbst wenn der Abstand zum sicheren Tabellenplatz 13 einmal fünf, sechs oder sieben Punkten betragen sollte, ist noch nichts vorbei. Jetzt gilt es aber in erster Linie ein weiteres Abrutschen zu verhindern", so der DJK-Trainer. Dass dies angesichts der anstehenden Aufgaben schwer wird, ist allen Beteiligten klar.

Beide Gegner am Osterwochenende sind perfekt aus der Winterpause gekommen. Der Mitaufsteiger aus dem Landkreis Deggendorf gewann seine beiden Heimspiele gegen Tegernheim (2:0) und die SpVgg Lam (3:1) recht überzeugend - und mit dem späten 1:1-Ausgleich in Mitterteich brachte die Elf der beiden Spielertrainer Martin Oslislo und Andreas Kölbl noch einen wichtigen Zähler mit nach Hause. Mit einem Sieg gegen Gebenbach hätte der Tabellenachte dann 36 Punkte und der Klassenerhalt wäre wohl gesichert.

In Gebenbach erinnert man sich ungern an die Umstände, die zur 1:2-Niederlage im Hinspiel führten. Kurz vor Schluss stand es 1:1 und nach einem Foul am eigenen Strafraum schien es so, als wollte die SpVgg den Ball ins Seitenaus spielen, um dann aber doch die inaktiven Gebenbacher mit dem Siegtreffer zu überraschen. Ob es der DJK nun gelingt, sich gegen selbstbewusste Gastgeber zu revanchieren, bleibt doch eher zweifelhaft.

Äußerst selbstbewusst wird auch der "heimliche Tabellenführer" SV Fortuna Regensburg den krassen Außenseiter Gebenbach an der Isarstraße empfangen. Die Fortuna liegt zwar sieben Punkte hinter Spitzenreiter Ammerthal, hat aber auch drei Spiele weniger absolviert und somit noch alles in der eigenen Hand. Der in den letzten Spielen wegen Verletzung fehlende Gebenbacher Abwehrchef Jens Matthies hält viel von den Regensburgern: "Auch wenn es komisch klingt, weil wir ja das Hinspiel 4:1 gewonnen haben: Fortuna war für mich der bisher stärkste Gegner." Damals gelang Torjäger Tomas Petracek bei seinem Einstand gleich ein Hattrick für die DJK.

"Wir haben gegen Gebenbach noch etwas gut zumachen, das ist uns allen bewusst", sagt ein zuversichtlicher Regensburger Trainer Helmut Zeiml. Alles andere als ein Sieg der Gastgeber wäre nicht nur für ihn mehr als eine faustdicke Überraschung.
Auch wenn es komisch klingt, weil wir ja das Hinspiel 4:1 gewonnen haben: Fortuna war für mich der bisher stärkste Gegner.Gebenbachs Abwehrchef Jens Matthies
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