Fußball
Klassenerhalt selbst in der Hand

Gegen die Spitzenmannschaften DJK Ammerthal und Fortuna Regensburg holte die DJK Gebenbach (Mitte Petar Trifonov, rechts Helmut Jurek) zehn von zwölf möglichen Punkten, gegen die Absteiger Kelheim (Bild) und Schierling bislang nur einen. Bild: Ziegler
Sport
Gebenbach
14.05.2016
57
0

Durch den Derbysieg in Ammerthal hat sich die Ausgangslage der DJK Gebenbach vor den beiden letzten Saisonspielen zu Hause gegen Absteiger TV Schierling (Samstag, 14. Mai, 14 Uhr) und eine Woche später in Tegernheim entscheidend verändert. Jetzt hat es der Neuling wieder selbst in der Hand, den Klassenerhalt doch noch direkt zu schaffen. Nicht in der eigenen Liga, da haben nach wie vor die Konkurrenten aus Mitterteich, Waldkirchen und Bad Abbach die besseren Karten. Aber im Quervergleich mit den anderen Landesligen. Die beiden besten Tabellen-14. müssen nicht in die Relegation. Gebenbach belegt in dieser Sondertabelle momentan nur den dritten Rang, würde aber bei zwei Siegen nach vorne rücken und wie der SV Etzenricht im vergangenen Jahr (41 Punkte) die Klasse direkt halten.

Von solchen Rechenspielen hält DJK-Trainer Faruk Maloku aber wenig: "Gegen Schierling steht jetzt das wichtigste Saisonspiel an. Sollten wir nicht gewinnen, hätte sich die Rechnerei sowieso erledigt." Erschwert wird die Gebenbacher Aufgabe durch immer länger werdende Verletztenliste. Nach Jens Matthies, Manuel Hammer, Daniel Späth, Mario Zivatovic und Ralf Jakob hat sich nun mit Thorsten Troche (Kreuzbandriss) der sechste Defensivspieler schwer verletzt. Zusätzlich fiel diese Woche auch Derby-Siegtorschütze Dominik Obermeier verletzt aus. Neben Martin Kopac (Zerrung), der nur im "Notfall" eingesetzt werden kann, sitzen damit nur noch Julian Reindl und Torhüter Johannes Ritter aus dem Landesligakader auf der Bank. Deshalb rücken aus der Reserve Peter Ammer und Bastian Beller nach. "Wie die Mannschaft diese Rückschläge in den letzten Wochen immer wieder weggesteckt hat, ist bewundernswert", lobt Maloku die Moral seiner Truppe. Die verlor in den letzten acht Spielen nur einmal. Dabei holte die DJK gegen das Spitzenduo Ammerthal und Fortuna Regensburg zehn von zwölf möglichen Punkten. Paradoxerweise gab es gegen die beiden Absteiger Kelheim und Schierling bisher nur einen Zähler. Bei der 0:3-Niederlage im Hinspiel wurde die DJK nach einer Gelb-Roten Karte gegen Cengiz Izmir in Unterzahl gnadenlos ausgekontert. Am verbliebenen Kader liegt es nun, sich dafür zu revanchieren und die schwache Heimbilanz aufzubessern.

DJK Gebenbach: Nitzbon (1), Ritter (21); Kügler (13), Kohler (10), Chousein (15), Cengiz Izmire (11), Bäumler (23), Szewczyk (8), Nürnberger (17), Jurek (20), Trifonov (22), Erdal Izmire (5), Reindl (3), Kopac (24), Ammer (12 ), Beller (26).
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.