Fußball Landesliga Mitte
DJK Gebenbach marschiert weiter Richtung Bayernliga

Die DJK Gebenbach kommt zurzeit gar nicht mehr aus dem Feiern heraus: Gegen den SV Fortuna Regensburg hatten die DJK-Kicker viermal die Gelegenheit zum kollektiven Torjubel. Bild: Ziegler
Sport
Gebenbach
31.10.2016
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Es bleibt dabei - auch im vierten Vergleich musste der SV Fortuna Regensburg gegen eine erneut starke DJK Gebenbach eine klare und verdiente 0:4-Niederlage hinnehmen. Die Maloku-Elf hat jetzt zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten.

Dabei erwischte der Tabellenführer der Landesliga Mitte einen Blitzstart. Timo Kohler spritzte bereits in der ersten Spielminute in einen Querpass der Gästeabwehr, spielte Torhüter Enrico Sommer aus und schob zur 1:0-Führung ein. Die Gastgeber setzten die verunsicherte Fortuna-Abwehr weiter unter Druck, nach fünf Minuten hätte es durchaus auch 3:0 stehen können.

Zunächst rutschten zwei DJK-Spieler aus kürzester Distanz an einer flachen Hereingabe vorbei (3.) und dann war Kohler über halblinks durch (5.), aber der diesmal als einzige echte Spitze aufgebotene Angreifer zielte am langen Pfosten vorbei. "Gebenbach hatte eine ganz andere Körpersprache. Auch wenn wir nicht so früh in Rückstand geraten wären, hätten wir heute verloren", sagte Fortuna-Trainer Helmut Zeiml. Das Fünfer-Mittelfeld der DJK mit Jurek, Hempel und Gorgiev im Zentrum sowie Becker und Kopac über die Außenpositionen arbeitete im Kollektiv perfekt zusammen und auch die beiden Innenverteidiger Lukas Libotovsky und Petar Trifonov standen sehr sicher. Dennoch wäre in der 19. Minute fast der Ausgleich gefallen: der Ball krachte nach einem 28-Meter-Schuss von Petar Komsic ans Lattenkreuz. Bei Gebenbach bedienten sich immer wieder Niko Becker und Timo Kohler gegenseitig mit Zuspielen in die Spitze. Sowohl in der 26., 29. als auch 33. Minute kamen sie frei durch, wurden aber entweder von Torwart Sommer abgedrängt oder zögerten zu lange.

Unglaublicher Reflex


Als ein DJK-Abwehrspieler in der 31. Minute einen Ball ins Toraus blocken wollte, gelang es Arlind Morina, die Kugel doch in die Mitte zu bringen. Mit einem unglaublichen Reflex verhinderte Torhüter Michael Nitzbon den möglichen Ausgleich. Für DJK-Trainer Faruk Maloku eine ganz entscheidende Szene: "Statt des möglichen Ausgleichs konnten wir mit einem 2:0 in die Halbzeit gehen." Oliver Gorgiev steckte nach einer schnellen Kombination in der 38. Minute auf Martin Kopac durch, und der versenkte den Ball halbhoch. "Wichtig war, dass wir den Vorsprung in der zweiten Halbzeit nicht verwalten wollten und sofort auf das dritte Tor gegangen sind", lobte der DJK-Trainer seine Mannschaft.

Vorzeitiges Geschenk


Niko Becker erkämpfte den Ball, Timo Kohler überlief Verteidiger und Torwart und markierte in der 52. Minute das 3:0. Zehn Minuten danach nahm Faruk Maloku den Zweifachtorschützen vom Feld und brachte für die letzte halbe Stunde unter dem Beifall der Zuschauer den Langzeitverletzten Christoph Bäumler. Nach einem Freistoß von Kai Hempel konnte Oliver Gorgiev nur noch durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden. Martin Kopac verwandelte einen Tag vor seinem 24. Geburtstag sicher in der 67. Minute zur endgültigen Entscheidung.

In der Schlussphase hatten beide Teams noch je eine hochkarätige Möglichkeit. So traf Arlind Morina mit einem fulminanten Schuss nur den Pfosten (81.) und Gorgiev wurde schön von Bäumler freigespielt, kam aber nicht zum Abschluss.
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