Fußball Landesliga Mitte
DJK Gebenbach muss sich mit 1:1 in Osterhofen zufrieden geben

Sport
Gebenbach
04.10.2016
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Der Tabellenführer DJK Gebenbach musste seine Startformation gegenüber dem letzten Spiel auf einigen Positionen ändern. Außenverteidiger Erdal Izmire fehlte wegen einer Grippe, dafür kam Martin Kügler im Spiel der Landesliga Mitte bei der SpVgg Osterhofen zum Einsatz. Lukas Libotovsky ersetzte in der Innenverteidigung Timo Nürnberger, und die beiden noch nicht ganz fitten Offensivkräfte Timo Kohler und Cengiz Izmire blieben zunächst auf der Bank.

Aggressiv und giftig so wie man es von einer Mannschaft erwarten kann, die von den abstiegsbedrohten Plätzen wegkommen will, begann die SpVgg Osterhofen. In der Anfangsphase störten sie immer wieder mit hohem läuferischem Aufwand den Spielaufbau des Spitzenreiters. Zusätzlich spielte den Hausherren ihre frühe Führung in der 12. Minute in die Karten. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß lenkte Thomas Saller den Ball aus zirka 12 Meter ins Tor. In der Folge zogen sich die Gastgeber zurück, blieben aber bei vereinzelten Kontern nicht ungefährlich.

Bemerkenswert, mit welcher Engelsgeduld sich der Schiedsrichter das Zeitspiel insbesondere von SpVgg-Torhüter Phillipp Zellner ansah. Der Schlussmann durfte seine Abstöße regelrecht zelebrieren, ohne dafür in der ersten Halbzeit auch nur ermahnt zu werden.

Die größte Gebenbacher Ausgleichschance vor dem Seitenwechsel hatte Martin Kopac in der 39. Minute. Oliver Gorgiev konnte von der linken Seite unbedrängt flanken, aber der Top-Torjäger der DJK setzte seinen Kopfball an den Querbalken. DJK-Trainer Faruk Maloku brachte nach dem Seitenwechsel mit Timo Kohler einen weiteren Offensivmann. Der Druck der DJK nahm ständig zu und die Gastgeber igelten sich förmlich ein. Phasenweise hatte die Begegnung Züge eines Handballspiels. Und bei dieser Sportart kennt man ja auch die Form der Tempogegenstöße. Ein solcher hätte in der 63. Minute fast zu einem Tor geführt. DJK-Torhüter Michael Nitzbon zeigte dann aber was einen klasse Torhüter ausmacht: Kaum geprüft, nahm er den alleine vor ihm auftauchenden Lukas Grzesik dann Ball vom Fuß.

Dann ging der Einbahnstraßenfußball Richtung SpVgg-Tor weiter, doch die aufopferungsvoll kämpfenden Niederbayern brachten immer wieder im letzten Moment ein Bein oder eine Fußspitze dazwischen. In der 72. Minute jedoch der längst fällige Ausgleich: Niko Becker brach über die rechte Seite durch, und die Hereingabe drückte Pavel Novotny über die Linie. Gebenbach wollte jetzt unbedingt den Sieg und brachte mit Cengiz Izmire einen weiteren Stürmer. Zusätzlich stellte Trainer Faruk Maloku auf eine Dreier-Abwehrkette um. Die stand meist recht hoch in der gegnerischen Hälfte, und so war der Druck auf das Gehäuse der Gastgeber auch in den letzten Minuten enorm.

In der 91.Minute wäre der Spielverlauf aber beinahe auf den Kopf gestellt worden. Wieder war Lukas Grzesik alleine durch, und wieder klärte DJK-Torhüter Nitzbon, bei dem sich seine Mannschaftskameraden bedanken konnten, dass sie einen Punkt mit nach Hause nahmen.
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