Fußball Landesliga Mitte
Spitzenreiter DJK Gebenbach fertigt SV Hutthurm mit 4:1 ab

Der Wegbereiter mit dem 1:0 für Gebenbach: Nico Becker. Bild: ref
Sport
Gebenbach
19.09.2016
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Hutthurm/Gebenbach. Die weite Fahrt zum SV Hutthurm hat sich für die DJK Gebenbach und dem mitgereisten Anhang gelohnt. Bei Dauerregen und dem 4:1-Sieg war der Tabellenführer der Landesliga Mitte von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft.

Novotny auf der Bank


"Wir haben den Ball gut laufenlassen, das war gar nicht so einfach auf dem sehr nassen Boden. Hutthurm hat es auch sehr defensiv und kompakt gestaltet und da war schwer durchzukommen", sagte DJK-Trainer Faruk Maloku. Da "nur" noch die vier Langzeitverletzten fehlten, hatte er diesmal eine dichter besetzte Auswechselbank zur Verfügung. Auf dieser nahm auch Stürmer Pavel Novotny Platz. Für ihn rückte Mittelfeldspieler Remi Szewczyk in die Startelf.

Starker Lupfer


Durch einen guten Laufweg von Niko Becker und einem cleveren Lupfer von Martin Kopac war der Abwehrblock der Gastgeber in der 15. Minute ausgehebelt. Becker schob den Ball am herauslaufenden Torhüter Negele zur DJK-Führung ins Netz.

Zwei Minuten später fast der Ausgleich: Die DJK-Abwehr übersah einen Hutthurmer, der sich in den Rücken der Abwehr geschlichen hatte und ließ einen harmlosen Ball passieren. Tobias Phillipp zeigte sich offenbar überrascht und schoss aus zehn Metern am Tor vorbei. Dies war zugleich die einzige große Möglichkeit für die Niederbayern im ganzen Spiel.

"Wir wussten um das Tempo der Gebenbacher Offensive, deshalb war unsere Grundausrichtung eine defensivere Viererkette im Mittelfeld", begründete Hutthurms Trainer Dominik Schwarz die gewählte Defensivtaktik.

SVH-Torjäger Benjamin Neunteufel fehlte damit die Unterstützung aus dem Mittelfeld und so geriet das Gehäuse von Gebenbachs Torhüter Michael Nitzbon nie ernsthaft in Gefahr. Auf der anderen Seite schalteten sich auch die beiden Außenverteidiger der DJK immer wieder mit ins Angriffsspiel ein. Nach Zuspiel von Mario Zivatovic flankte Kai Hempel in der 37. Minute perfekt auf den am langen Pfosten stehenden Remi Szewczyk, dessen Kopfballvorlage nahm Martin Kopac direkt: 0:2 und die Vorentscheidung.

Trainer rein


Auch nach dem Seitenwechsel spürte man, dass der Gastgeber gegen den abgeklärt agierenden Spitzenreiter nicht wirklich an sich glaubte. Nur sehr zögerlich rückten sie aus ihrem Abwehrverbund nach. Nach 67 Minuten entschloss sich Trainer Dominik Schwarz, Abwehrspieler Jan Mara rauszunehmen und sich selbst einzuwechseln.

DJK-Trainer Faruk Maloku reagierte und brachte mit Cengiz Izmire einen Angreifer. Der sorgte gleich bei seinen ersten Aktionen für richtig Wirbel. Nach Pass von Hempel war er über die rechte Seite durch, und seine Hereingabe drückte Timo Kohler in der 74. Minute zum 0:3 und zur endgültigen Entscheidung über die Linie.

Der neunte Treffer


Auch das 0:4 in der 80. Minute war wieder klasse herausgespielt. Timo Nürnberger zu Kohler, der steckte ideal für Martin Kopac durch. Der torgefährliche Mittelfeldspieler krönte seine starke Leistung und machte bereits sein neuntes Saisontor. Das 1:4 durch Neunteufel zwei Minuten später war nur noch für die Statistik.

Wir haben den Ball gut laufen lassen, das war gar nicht so einfach auf dem sehr nassen Boden.Faruk Maloku, Trainer DJK Gebenbach
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