Fußball
Wie eine Niederlage

Sport
Gebenbach
25.04.2016
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"Dieses 0:0 fühlt sich richtig schlecht an. Wir hätten heute unbedingt gewinnen müssen um Boden gutzumachen im Abstiegskamp", war Gebenbachs Trainer Faruk Maloku nach dem zweiten torlosen Auswärtsspiel in der Landesliga Mitte gegen den SC Ettmannsdorf richtig enttäuscht. Wie auch schon gegen Kareth-Lappersdorf vor zwei Wochen schaffte es seine Mannschaft erneut nicht, eine der vielen glasklaren Chancen zum entscheidenden Treffer zu verwerten.

"Glücklicher Punkt"


Sein Trainerkollege Timo Studtrucker sah dies ähnlich: "Ein glücklicher Punkt für uns. Gebenbach hatte ein deutliches Chancenplus. Wir haben nur reagiert und vor allem in der ersten Halbzeit keinen Zugriff auf das Spiel bekommen."

Die DJK kam durch frühes Attackieren von Beginn an zu guten Möglichkeiten. Zweimal war Christoph Bäumler nach guter Vorarbeit von Timo Kohler auf halbrechts frei vor SC-Torhüter Tim Ebner. Der in der 38. Minute wegen einer Verletzung ausgewechselte Torhüter konnte dessen Abschlüsse in der 7. und 22 Minute aber ebenso klären wie einen 20-Meter Schuss in der 15. Minute von Tomas Petracek. Auch bei einem Geschoß von Petracek (28) auf den kurzen Pfosten riss er reaktionsschnell die Fäuste nach oben.

Abseits-Tor


Gebenbach gewann meist die zweiten Bälle und bestimmte das Geschehen. Nach einem Diagonalpass von Remi Szewczyk schob Cengiz Izmire den Ball ins Tor (33.) Doch der Assistent sah ihn im Abseits.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war die Begegnung zunächst ausgeglichen. Durch die Einwechslungen von Koc (46.) und Bohnert (64.) wurde das Offensivspiel der Gastgeber belebt. Die klareren Möglichkeiten hatte aber nach wie vor Gebenbach. In der 52, Minute setzte sich Außenverteidiger Mario Zivatovic geschickt auf rechts durch und flankte präzise auf den im Zentrum freistehenden Christoph Bäumler. Der laufstarke DJK-Mittelfeldspieler setzte den Kopfball aus sechs Metern knapp über den Kasten.

Nach einer Stunde hatte der eingewechselte Chousein die Riesenmöglichkeit zur Führung für die DJK. Nach Klassepass von Kohler war er frei durch, schob die Kugel aber knapp am langen Pfosten vorbei. In der 69. Minute zeigte sich DJK-Torhüter Michael Nitzbon auf dem Posten, als er einen 20-Meter-Schuss mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Auch bei einem hoch angesetzten Schuss von Marco Seifert reagierte Nitzbon glänzend.

Die große Chance, das Spiel doch noch für sich zu entscheiden, hatten die Gebenbacher in der 85. Minute. Der eingewechselte Chousein passte den Ball von der rechten Seite ideal auf den mitgelaufenen Cengiz Izmire. Der schaffte es aber nicht, die Kugel aus sieben Metern im Tor unterzubringen. "Wir haben ganz klar ein Abschlussproblem, deswegen stehen wir auch auf dem 14. Tabellenplatz", sieht DJK-Trainer Maloku ein großes Manko seiner Elf in den vergangenen Wochen .
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