Gebenbacher gedenken am Volkstrauertag der Gefallenen
Jeder Krieg menschenverachtend

Vermischtes
Gebenbach
15.11.2016
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Feierlich wurde der Volkstrauertag in der Gemeinde begangen. Beim Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin zelebrierte Pfarrvikar Christian Preitschaft die Messe zum Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege.

Begleitet von den Fahnenabordnungen der Vereine ging es dann zum Friedhofsgang. Unter den Klängen des Lieds vom guten Kameraden und mit der Ehrenwache der Reservistenkameradschaft Hahnbach legte Bürgermeister Peter Dotzler am Ehrenmal für die Gemeinde und die Krieger- und Soldatenkameradschaft jeweils einen Kranz nieder.

Der Bürgermeister erinnerte an seinen Besuch von Verdun, wo im Ersten Weltkrieg über 320 000 Soldaten ums Leben kamen und 400 000 verwundet wurden. Zusammen mit einer Delegation aus dem Landkreis habe er die Sinnlosigkeit und Menschenverachtung dieser Schlacht nachvollziehen können. "Jeder Krieg ist menschenverachtend, Soldaten werden gezwungen zu töten. Jeder Krieg verstößt gegen das erste und grundsätzliche Menschenrecht - das Recht auf Leben", betonte Dotzler.

Deshalb sei es wichtig, am Volkstrauertag der Opfer von Kriegen und Katastrophen zu gedenken. Dies sei auch eine Mahnung, weltweit für Menschenrechte, Demokratie und Frieden zwischen den Völkern zu kämpfen.

Die Veranstaltung wurde musikalisch von der Blasmusik Gebenbach umrahmt.
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