Großes Benefizkonzert des MGV Frohsinn Gebenbach
Zwei Doller und 860 Euro im Körbchen

Auch die Große Stubenmusik zählte zu den Mitwirkenden beim Benefizkonzert des Männergesangvereins Frohsinn in der Gebenbacher Pfarrkirche. Bild: ads
Vermischtes
Gebenbach
21.12.2015
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Seit Jahren gehört das große Benefizkonzert in der Pfarrkirche Gebenbach beim Männergesangverein (MGV) Frohsinn zur Tradition. Eine Reihe von Musik- und Gesangsgruppen aus dem Pfarrei- und Gemeindebereich wirkten mit. Für die Akteure war es selbstverständlich, auch heuer gratis für einen guten Zweck aufzutreten: 860 Euro und zwei Dollar lagen hinterher im Körbchen am Kirchenausgang, die bei der anschließenden Adventsfeier der Pfarrei verteilt wurden.

"Einige Wochen vorher beginnen für alle Mitwirkenden die Vorbereitungen mit intensiven Proben", informierte MGV-Vorsitzender Wolfgang Siegert, in dessen Händen die Fäden zusammenlaufen. Die Auswahl der Gruppen beschränke sich auf das Pfarrei- und Gemeindegebiet, da man hier - gerade was Musik und Gesang anlangt - hervorragend aufgestellt sei. Für Musiker und Sänger ist das Konzert eine gute Gelegenheit, Gebenbach als musikalische Gemeinde zu präsentieren. So waren die Blasmusik Gebenbach unter Leitung von Gerhard Böller, der Landfrauensingkreis unter Heinz Krob zur Unterstützung des MGV Frohsinn (Leitung Josef Bäumler), die Gitarrengruppe und die Große Stubenmusik unter Rita Butz, der Männerviergesang unter Josef Bäumler und der Jugendchor unter Christina Schneider schnell als Mitwirkende gewonnen. "Die ausgewogene Mischung an Instrumental- und Gesangsgruppen bietet eine ausgezeichnete Voraussetzung für ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm", betont Siegert. Ihm sei es wichtig, gerade engagierten Kindern und Jugendlichen - etwa in Gitarrengruppe und Jugendchor - als Nachwuchs eine Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen und vor großem Publikum aufzutreten.

Die Besucher erlebten eine erhebende adventliche Stunde der Musik, wobei Instrumentalisten und Sänger den Bogen weit spannten, von klassischen Werken über bodenständige, traditionelle Advents- und Weihnachtslieder aus der Neuzeit des 19. und 20. Jahrhunderts bis hin zu modernen Musicalmelodien und traditionellen Spirituals. Pfarrvikar Christian Preitschaft übernahm nicht nur die Begrüßung, sondern bereicherte das Konzert mit der Geschichte vom "Verunglückten Engel", die zum Nachdenken und Schmunzeln einlud. Die Gäste im gut besetzten Kirchenschiff leisteten mit dem Lied "Tauet Himmel" ihren Beitrag.
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