Pfarrversammlung in Gebenbach
Der Papst kommt nicht zum Mausberg

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Gebenbach
26.04.2016
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Papst Franziskus kommt nicht auf den Mausberg. Pfarrvikar Christian Preitschaft berichtete bei der Pfarrversammlung in Gebenbach augenzwinkernd, bei seinem Rom-Besuch habe er den Pontifex nicht dafür gewinnen können. Aber der Regensburger Weihbischof Dr. Josef Graf habe schon für den zweiten Festsonntag zugesagt.

Da er im Ort wohnt, übernahm Preitschaft bei der Versammlung von Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und zahlreichen Pfarrangehörigen im Pfarrsaal gleich den Bericht über die Ereignisse des vergangenen Jahres. Neun Kinder wurden getauft, neun Paare heirateten auf dem Mausberg, elf Kinder empfingen zum ersten Mal die Kommunion und 28 spendete Domkapitular Monsignore Thomas Pinzer die Firmung. Zehn Verstorbene begleitete die Pfarrei auf ihrem letzten Weg. Heuer wurden schon vier Kinder getauft, acht feiern am Sonntag,1. Mai, ihre Erstkommunion und sieben sind zur Firmung angemeldet.

Jährlich wiederkehrende Termine und Prozessionen seien gut bis sehr gut besucht gewesen, bilanzierte Preitschaft. Nachdem sich das Mausbergfest im vergangenen Jahr mit den sieben geistlichen Werken der Barmherzigkeit beschäftigt habe, stünden diesmal deren sieben leibliche Werke im Mittelpunkt. Dieses Thema eigne sich umso mehr, da Papst Franziskus für heuer ein Jahr der Barmherzigkeit ausgerufen hat. Für den Pfarrgemeinderat erläuterte dessen Sprecher Wolfgang Schöpf, dass sich die Arbeit seit dem Priesterwechsel in der Pfarrei stark verändert habe. Vieles, was vorher im Pfarrgemeinderat behandelt worden sei, werde nun vom Pfarrer oder Pfarrvikar übernommen. Hauptaufgabe und Herausforderung sei jedes Jahr wieder die Festwoche auf dem Mausberg. Kirchenpflegerin Susanne Lindner berichtete, dass nach wie vor die Pfarrhof-Sanierung die Arbeit in der Kirchenverwaltung beherrsche. Man könne dieses Vorhaben nur mit Zustimmung und Unterstützung der Diözese realisieren und hoffe auf eine baldige, einvernehmliche Lösung.

Für die Nebenkirche in Atzmannsricht informierte sie in Vertretung für den erkrankten Verwalter Richard Siegert über den Einbau einer neuen Lautsprecheranlage und für die Wallfahrtskirche auf dem Mausberg über einen neuen Liedanzeiger. Lindner, die auch den verhinderten Kindergarten-Verwalter Max Fried vertrat, und Leiterin Gabi Neuberger betonten, dass der Kindergarten eine lohnende Investition in die Zukunft sei. Derzeit würden hier 28 über Dreijährige sowie zwölf jüngere Krippenkinder betreut. Gut angenommen werde die Mittagsbetreuung für Schüler.

Die Verantwortlichen dankten Steuerberater Thomas Stauber und seiner Ehefrau Christine, die in den vergangen zehn Jahren Buchführung und Abrechnungen des Kindergartens übernommen haben. Aus betrieblichen Gründen sei dies nun aber nicht mehr möglich, sagte Stauber. Mit Christine König sei jedoch bereits eine kompetente Nachfolgerin gefunden.

Neues vom FriedhofFriedhofsverwalter Gerhard Wisneth ermahnte die Grabnutzer zur Mülltrennung und bat darum, nicht organische Abfälle wieder mit nach Hause zu nehmen. Er plane außerdem, das mittlerweile in die Jahre gekommene Pflaster des Friedhofs zu erneuern und einen behindertengerechten Durchgang vom oberen in den unteren Teil des Areals zu schaffen. Angeregt wurde von der Versammlung ein Windschutz an der Ostseite der Leichenhalle, wo es insbesondere im Herbst und Winter bei Aussegnungen stark zieht. (swo)


Ruhe im WaldKirchenwald-Verwalter Andreas Silbermann sprach von einem ruhigen Jahr. Der Kirchenwald sei von Unwetter- oder Borkenkäferschäden weitgehend verschont geblieben. An verschiedenen Stellen sei neu angepflanzt worden. Auf dem Mausberg habe man einen beschädigten Kastanienbaum durch eine japanische Zierkirsche ersetzt. (swo)
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