Spatenstich für eine neue Produktionshalle der Firma Hammermeister im Gewerbegebiet ...
Firma will zur Biogasanlage

Wirtschaft
Gebenbach
21.05.2015
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Es war nicht nur der Spatenstich für eine neue Produktionshalle. Weil Norbert Hammermeister im Gewerbegebiet Gebenbach-West baut, war es auch ein klares Bekenntnis zu einem ländlichen Standort.

Bis Ende des Jahres will die Firma Hammermeister (Sondermaschinenbau) vom bisherigen Standort Atzmannsricht in den Neubau umziehen und sich vergrößern. Landrat Richard Reisinger brachte zum Spatenstich als "Geschenk" die druckfrische Baugenehmigung mit. Er freue sich, dass das familiengebundene Unternehmen, das zur Heimat stehe, in Gebenbach investiere, sagte Reisinger. Es biete Fachkräften aus der Region einen sicheren Arbeitsplatz ohne lange Anfahrtswege.

Der zweite Betrieb

Bürgermeister Peter Dotzler nannte den Startschuss für den Neubau einen langersehnten Termin. Bereits 2001 habe der Gemeinderat die Weichen für dieses Gewerbegebiet gestellt, das sieben Hektar umfasse und verkehrsgünstig liege. Zuerst sei die Biogasanlage entstanden. Er freue sich, dass direkt daneben nun ein neuer Betrieb in die Höhe wachse. Für die Erschließung des Geländes habe man 300 000 Euro eingeplant. Er versprach, dass die Versorgungsleitungen rechtzeitig verlegt würden, so dass dem Bezug des Projekts vor Weihnachten nichts im Wege stehe.

Bauherrin Maria Obermeier dankte allen Mitwirkenden, darunter auch Architekt Erhard Retzer und Claudia Scharnagl von der Firma Seuss Ingenieure, für die schnelle Planungsabwicklung. Die Biogasanlage der Familie Obermeier war für Norbert Hammermeister der entscheidende Punkt für die Standortfindung. Die Biogasanlage wird sowohl Strom als auch Wärme bzw. Kühlung liefern. "Damit bleibt die Wertschöpfung in der Region", betonte der Unternehmer und E-Auto-Fahrer, der sich klar zu regenerativen Energien bekennt.

Mit Blick auf OTH

Auch die Lage zwischen den OTH-Standorten Amberg und Weiden war für Hammermeister wichtig, entstünden doch Arbeitsplätze aus der Wissensgesellschaft heraus. Bei der Gelegenheit ermunterte er die Politik, die Oberpfalz und ihre Stärken öffentlich besser darzustellen.
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