Bürgermeister Johann Maurer mahnt die Wahrung der Menschenrechte an
Frieden und Freiheit verteidigen

"Die Welt scheint aus den Fugen zu sein. Ein Wegweiser zum Frieden ist nötiger denn je", sagte Bürgermeister Johann Maurer, auch im Hinblick auf die Terroranschläge am Freitag in Paris. Bild: pi
Lokales
Georgenberg
16.11.2015
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"Kriegsgräber sind Wegweiser in den Frieden", erinnerte Johann Maurer zu Beginn seiner Rede zum Volkstrauertag an den Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer. Deshalb sprach der Bürgermeister von einem "Tag des stillen Gedenkens, der Trauer und der Nachdenklichkeit". Er bezeichnete dieses Datum als eines, "das fragt, was die Toten von damals uns zu sagen haben und was wir heute gegen Krieg und Gewalt tun können". Maurers Erinnerung galt zunächst den Toten im Zweiten Weltkrieg.

Im Hinblick auf die Dokumentationen oder Schilderungen von Zeitzeugen anlässlich des Kriegsendes vor 70 Jahren "ist vieles, was man erfährt und sieht, kaum erträglich und für die nach 1945 Geborenen nicht vorstellbar". Umso mehr freute sich der Rathauschef, dass sich neben Freiheit und Frieden in Deutschland auch eine gute Willkommenskultur entwickelt habe.

"Viele Einzelne und Initiativen tragen dazu bei, dass die Flüchtlinge, die zu uns kommen, sich hier angenommen fühlen. Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft, die allen Bewohnern Sicherheit bietet sowie die Rechte und Würde aller Menschen wahrt, die hier leben."

Er appellierte an das Bewusstsein, "dass wir unsere Werte - Frieden, Freiheit und Wahrung der Menschenrechte - nur behalten, wenn wir jederzeit für sie eintreten und beim kleinsten Anzeichen einer Gefährdung verteidigen". Dabei galt das Gedenken auch den Opfern der Terroranschläge am Freitag in Paris.
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