Feuerwehrauto für Georgenberg

Am 18. Juli 1928 feierte der Militärverein 20-jähriges Stiftungsfest. Die Aufnahme entstand vor dem Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz. Repro: tu
Lokales
Georgenberg
20.02.2015
32
0

Laut Bürgermeister Johann Maurer "ist das Thema schon heißgeredet worden". Das war in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag nicht anders. Am Ende stand mit knapper Mehrheit fest: Die Georgenberger Feuerwehr soll für 131 000 Euro ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) erhalten.

Bis der Beschluss feststand, redeten sich die Ratsmitglieder zum Teil noch die Köpfe heiß. Dabei machte Bürgermeister Johann Maurer klar, dass für ihn nur Georgenberg als zentraler Standort infrage kommt. "Für mich ist das halt einfach der Mittelpunkt." Außerdem appellierte er an alle Feuerwehren, zusammenzuarbeiten. "Ein wasserführendes Fahrzeug sollte nach den Vorgaben des Kreisbrandrats die stärkste Feuerwehr erhalten", fand Robert Götz. "Und das ist derzeit die Feuerwehr Neudorf." Als Alternative brachte der CSU-Fraktionssprecher die Weitergabe des TSF-W für die Feuerwehren Georgenberg und Brünst ins Gespräch, wenn sich diese nach rund zwei Jahren zusammenschließen.

"Gute Vorschläge"

"Das sind gute Vorschläge", meinte FW-Fraktionssprecher Jürgen Schiller. "Wir haben bei der Besprechung mit dem Kreisbrandrat festgestellt, dass derzeit nur die Feuerwehr Neudorf die Voraussetzungen beim Atemschutz erfüllt", sagte zweiter Bürgermeister Josef Woppmann (CSU), während Martin Scheibl (FW) wegen der seit langem geführten Diskussionen von "mehr Fluch als Segen" sprach und meinte: "Dann lassen wir es lieber ganz sein."

Am Ende sprachen sich alle Ratsmitglieder für den Kauf eines neuen TSF-W aus. Neben dem Bürgermeister votierten Marina Hirnet, Alfred Bergler, Stefan Frischholz (CSU), Martin Scheibl (FW), Christian Käs und Rudolf Völkl (UBW) für den Standort Georgenberg. Die Gegenstimmen kamen von zweitem Bürgermeister Josef Woppmann, Robert Götz (CSU), Bernhard Götz, Achim Helgert, Mario Schaller und Jürgen Schiller (FW). "Es gibt noch Abstimmungsbedarf mit dem Landratsamt", sagte Maurer zum Bauvorhaben von Tanja und Roland Bock, die im Baugebiet "Mitteräcker" das Wohnhaus erweitern möchten.

Die positiv ausgefallene Jahresrechnung 2014 führte Josef Pilfusek von der Verwaltung vor allem auf die erhaltene Stabilisierungshilfe über 300 000 Euro zurück. Er bezifferte die bereinigten Solleinnahmen und -ausgaben im Verwaltungshaushalt auf rund 2 469 045 Euro und im Vermögenshaushalt auf etwa 970 875 Euro. Der Überschuss beträgt knapp 604 816 Euro.

Nach Maurers Informationen "werden die eingegangenen Angebote für die Breitbandversorgung im Bayerischen Breitbandzentrum Amberg auf Plausibilität geprüft". Außerdem ließ er wissen, "dass die Wegebaumaßnahme in Gehenhammer im Rahmen der Verbesserung der ländlichen Struktur in diesem Jahr vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz gefördert wird".
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.