Georgenberger Gemeinderat für sinnvolle Vorausplanung - Wegen 10-H-Regelung wohl keine Windräder
"Lauter alte Löschfahrzeuge"

Lokales
Georgenberg
30.01.2015
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"Interessante Punkte" hatte Bürgermeister Johann Maurer zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Donnerstag angekündigt. "Ich glaube, dass wegen der 10-H-Regelung keine Windräder errichtet werden können." Windkraftanlagen müssen mindestens das Zehnfache ihrer Höhe von Wohngebäuden in bestimmten Siedlungsgebieten entfernt sein.

Beschluss aufrechterhalten

Außerdem verwies der Rathauschef auf bereits eingereichte Klagen und die nach und nach zurückgehenden Einspeisevergütungen. "Im Prinzip sollten wir unseren Beschluss aufrechterhalten", sagte CSU-Fraktionssprecher Robert Götz, als er auf den 15. Dezember 2011 zurückblickte. Damals hatte sich der Gemeinderat für die Ausweisung einer Vorrangfläche von rund 30 Hektar für die Windkraftnutzung ausgesprochen.

Bei der Fortschreibung des Regionalplans Oberpfalz-Nord hatte das Gremium dann am 8. November 2012 den Antrag für das Gebiet "Eisschellen" zwischen Neuenhammer und Waldthurn erneuert. "Wir verbauen uns nichts", stimmte auch FW-Fraktionssprecher Jürgen Schiller zu und hatte das gesamte Gremium hinter sich.

Formsache war die Bestätigung der Neudorfer Kommandanten Andreas Götz und Christoph Striegl. "Für ein TSF-W gibt es nur eine Zuwendung, wenn die Feuerwehr zwölf Atemschutzträger stellen kann, und das kann sie nicht", sagte Maurer zur Empfehlung der Georgenberger Wehr, die sich nach dem Ausfall ihres Tanklöschfahrzeugs ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser vorstellt. "Es bleibt uns also nur ein TSF übrig", ergänzte der Bürgermeister.

Einig waren sich die Ratsherren, in Bezug auf das Zukunftskonzept Nägel mit Köpfen zu machen. "Wir haben lauter alte Löschfahrzeuge", befürworteten Götz und Schiller eine sinnvolle Vorausplanung. "Nichts übers Knie brechen" wollte wiederum Martin Scheibl (FW), für den ein wasserführendes Löschfahrzeug wegen der zentralen Lage in Georgenberg stehen sollte.

"In der nächsten Sitzung beschließen" fand Rudolf Völkl (UBW), ebenso zweiter Bürgermeister Josef Woppmann (CSU). "Sonst hört die Diskussion nie auf." Am Ende stand der einstimmige Beschluss, am 19. Februar über die Anschaffungen in den nächsten Jahren zu schließen. Die Zahlen werden dann auch in den Haushaltsplan 2015 einschließlich Finanzplan für 2016 bis 2018, dessen Entwurf der Gemeinderat mit Josef Pilfusek von der Verwaltung besprach, eingearbeitet.

Energiecoaching am 7. Juli

Als Termin für das erste Gespräch wegen des sogenannten Energiecoachings nannte der Bürgermeister den 7. Juli. "Die Genehmigung von der Regierung der Oberpfalz haben wir nur einen Tag nach der Antragstellung im Dezember erhalten", ließ er wissen. Achim Helgert (FW) sprach sich dafür aus, dass die Vereine Termine für den Veranstaltungskalender auf der Gemeindehomepage melden sollten. "Dann könnten eventuell Überschneidungen vermiesen werden."
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