Neuer Altbürgermeister

Albert Kick (Mitte) darf sich seit Donnerstag Altbürgermeister nennen. Johann Maurer (links) würdigte die Verdienste seines Vorvorgängers, der am Samstag 67. Geburtstag feiert. Blumen gab es für Manda Kick. Bild: pi
Lokales
Georgenberg
14.11.2014
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Albert Kick ist nun auch offiziell Altbürgermeister von Georgenberg. Damit steht er in einer Reihe mit Adolf Herold und Johann Frischholz senior

Johann Maurer überreichte Albert Kick in der Festsitzung des Gemeinderats am Donnerstag die Ehrenurkunde sowie einen Oberpfalz-Kalender 2015 des Buch- und Kunstverlags. Über einen Blumenstrauß freute sich Kicks Ehefrau Manda. Der Gemeinderat hatte die Ernennung am 16. Oktober einstimmig beschlossen.

Maurer sprach von großen Verdiensten seines Vorvorgängers und stellte dessen ehrenamtliches Wirken in der Gemeinde und auch Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph, darunter im Pfarrgemeinderat und in der Kirchenverwaltung, heraus. "Du hast die Entwicklung unserer Gemeinde entscheidend mitgeprägt und dich für das Wohl der Bürger eingesetzt."

Das galt für Kick zunächst als CSU-Fraktionsvorsitzender, dann als zweiter Bürgermeister von 1978 bis 1984. Als "kommunalpolitische Krönung" bezeichnete Maurer schließlich die Wahl 1984 zum Rathauschef. Bis 1996 war er im Amt. "Du hast deine Heimatgemeinde auch fast drei Jahrzehnte im Kreistag vertreten." Kick habe mit Weitblick, Überzeugungskraft und Beharrlichkeit für seine Ziele gewirkt und dadurch viel bewegt. Als Beispiele nannte der Rathauschef den Kauf des Grundschulgebäudes, die Verbesserung der Wasserversorgung, die Einleitung des Baus der Abwasseranlage in Neuenhammer sowie Umbau und Erweiterung des Rathauses. "Du hast mit deiner Beharrlichkeit dafür gesorgt, dass das gesamte Gemeindegebiet mit zwei Verfahren in den Genuss der Dorferneuerung gekommen ist", sagte Maurer.

Kick rief anschließend die wichtigsten Projekte seiner Amtszeit in die Erinnerung zurück, angefangen von der Instandsetzung von Flurbereinigungsstraßen über die Maßnahmen Wasser und Abwasser sowie Dorferneuerung bis hin zur Grenzöffnung. Am Ende der Feierstunde trugen sich alle ins Goldene Buch der Gemeinde ein.
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