Renovierung des BRK-Familienerholungsheims Thema im Kreisvorstand - Helfer-vor-Ort-Gruppe in ...
Bei Rettungswachen "auf gutem Weg"

Lokales
Georgenberg
03.08.2015
5
0
(le) Dem BRK-Familienerholungsheim in Neukirchen zu St. Christoph galt das Interesse des Kreisvorstands unter Vorsitz von Altlandrat Simon Wittmann. Ein erster Schritt, der dem Haus gut tat, obwohl Agnes Häring noch weitere Wünsche der Heimleitung anmeldete.

Bisher 38 304 Euro

Kreisgeschäftsführer Franz Rath erläuterte die Sanierungskosten von bisher 38 304 Euro. Zu den Maßnahmen gehörten Fenstererneuerung, Sanierung des Balkongeländers und der Fliesenbelag. Aufwendig war auch die Erneuerung der Heizung durch Einbau von Heizplatten, doch der Erfolg zeigte sich bereits bei der ersten Abrechnung. Rath stellte die Eigenleistungen des Kreisverbands heraus. Das alles habe dazu beigetragen, dass die Investition vertretbar sei.

Im gleichen Zusammenhang berichtete der Kreisgeschäftsführer, dass die Auslastung des Heims einen Schub nach vorne erfahren habe. Rath wusste bisher von 90 Belegtagen. "Die Werbung läuft gut." Überlegungen, das Haus nicht mehr zu betreiben, seien endgültig vom Tisch. Wittmann meinte, dass man diese Idylle pfleglich behandeln müsse. Das sei man dem Erbauer, dem früheren Landrat Christian Kreuzer, schuldig.

Wittmann und Rath informierten über Entscheidungen des Personal- und Bauausschusses. Dabei ging es vorrangig um die Vergabe der Rettungswachen Lohma und Weiden/Süd. "Wir sind auf dem guten Weg", hieß es. Am 1. Januar 2016 sollen beide neuen Einrichtungen in Betrieb genommen werden. Auch mit den Kostenschätzungen und Endabrechnungen für die Umbaumaßnahmen des Rotkreuzhauses in Weiden bestand Einverständnis, nachdem Architektin Ute Meierhöfer bisher überschlägige Kosten aufgeschlüsselt hatte.

Die Sachstandsberichte über die baulichen Maßnahmen der Häuser in Grafenwöhr, Neustadt am Kulm und Püchersreuth befriedigten ebenfalls. Letzteres sei nahezu fertiggestellt. Es bleibt bei der Grundsatzentscheidung, dass sich der Kreisverband nicht in anderweitige Einrichtungen als Träger einklinkt. Das gilt jetzt auch für die geplante Maßnahme in Moosbach, wo betreutes Wohnen in Tagespflege vorgesehen ist.

Ob in Floß eine Helfer-vor-Ort-Gruppe (HvO) realisiert werden kann, darüber wird noch manches zu besprechen sein. Stellvertretender Kreisvorsitzender Fred Lehner berichtete von "einem Pflänzchen der Erwartung, das nur dann Früchte tragen kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen". Allein die Tatsache, dass von privater Seite der Anstoß für diese Einrichtung kam und der Flosser Gewerbering aktiv wurde, sei überaus erfreulich. Wittmann sprach von einer guten Idee.

Unterstützung erhielten die Flosser durch stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Sandro Galitzdörfer und Chefarzt Dr. Gerd Wührl, die beide über ein erstes Zusammentreffen berichteten. Es gebe in Floß ausgebildete ehrenamtliche Helfer, die aktiv einsteigen könnten. Wührl sprach von einem idealen und günstigen Standort für die HvO. Eine Integrierung mit der Bereitschaft in Neustadt wäre ein guter Anfang.

Werbetrommel rühren

Kreisgeschäftsführer Rath stellte sich nicht dagegen, machte aber auf die Kosten aufmerksam. Das Vorhaben lasse sich nicht aus dem Stand heraus umsetzen. Der Kreisvorstand war sich einig, jetzt noch einmal für die HvO in Floß zu werben. Lehner sieht in Zukunft sogar eine BRK-Ortsgruppe Floß. Sie bestand bereits bis 1968.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.