Verdiente Feuerwehrmänner erhalten im Georgenberger Rathaus Ehrenzeichen
Seit Jahrzehnten im Brennpunkt

Bei der Verleihung der Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre Dienstzeit) und Gold (40 Jahre) würdigte Landrat Andreas Meier (links) die Leistungen der Feuerwehren. Bild: pi
Lokales
Georgenberg
29.05.2015
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Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Johann Maurer und Kreisbrandrat Richard Meier wissen den Einsatz der Feuerwehrleute zu schätzen. Bei der Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen am Mittwochabend im Sitzungssaal des Rathauses betonten sie die Leistungen mehrfach. Im Mittelpunkt standen mit Johann Faltenbacher (Feuerwehr Neuenhammer) und Josef Janker zwei Urgesteine, die seit 40 Jahren im Dienst sind und sich über Gold freuten.

Dazu kamen die Silberjubilare Matthias Scheibl (Georgenberg), Markus Götz und Hans-Jürgen Wirth (Waldkirch), die seit 25 Jahren im Brennpunkt stehen. "Ihr habt euch große Verdienste um das Gemeinwohl erworben", wusste Maurer. "Seit Jahr und Tag seid ihr fast rund um die Uhr bereit, für die Sicherheit eurer Mitbürger sowie unserer Gemeinde zu sorgen. Das verdient höchste Anerkennung." Schließlich hätten die Feuerwehrleute viele Gefahren abgewendet sowie Brände gelöscht und Menschen gerettet, auch bei Unfällen.

Außerdem seien die Frauen und Männer überaus kompetent und agierten höchst professionell, nicht zuletzt wegen regelmäßiger Übungen und Fortbildungen. Maurer bezeichnete die Geehrten auch als Vorbilder für den Nachwuchs. Laut Andreas Meier "sind die staatlichen Ehrungen schon etwas Besonderes". Schließlich müssten die Feuerwehrleute sich diese verdienen. Der Landrat, selbst aktiver Feuerwehrmann, hob den großen Idealismus in diesem Ehrenamt hervor und sprach von einer sinnvollen Freizeit-Beschäftigung. "Man muss immer am Ball bleiben. Die aktive Wehr ist nämlich in der Verantwortung, an der Zukunft zu bauen." Der Windischeschenbacher sprach von einem hohen Kameradschafts- und Teamgeist unter den Wehren und fand, "dass die Jubilare ein Stück Feuerwehrgeschichte mitgeschrieben haben". Damit verband er die Bitte, weiter aktiv zu bleiben.

"Ihr habt einiges erlebt", war Richard Meier sicher. Der Kreisbrandrat - begleitet von Kreisbrandinspektor Josef Kres in einer seiner letzten Veranstaltungen und Kreisbrandmeister Alfons Huber - unterstrich: "Wir können uns auf unsere Feuerwehren verlassen." Außerdem hob er den guten Ausbildungsstand der gemeindlichen Rettungskräfte hervor.
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