Bürgerversammlung Geoergenberg
Neue Preise bei der Wasserversorgung

Politik
Georgenberg
25.11.2016
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(pi) Auf mehrere Projekte verwies Bürgermeister Johann Maurer in der Bürgerversammlung. Die statistischen Zahlen beinhalteten Angaben zum Einwohnerstand - der war gegenüber 2014 zum Ende 2015 um 9 gestiegen - sowie die 2016 bisher jeweils 40 Zu- und Wegzüge, 13 Geburten, 14 Sterbefälle und 10 Eheschließungen.

Erfreulich bezeichnete der Bürgermeister die Tatsache, "dass wir noch keinen Kredit aufgenommen haben". Zusammenfassend sprach er deshalb auch von einer "nicht so schlechten Finanzlage, auch wenn es nach außen hin nicht so aussieht". Deshalb habe Georgenberg erneut keine Stabilisierungshilfe erhalten. "Dennoch werden wir natürlich auch 2017 wieder einen Antrag stellen." Für die Wasserversorgung kündigte er ab Januar neue Beitragssätze und Gebühren an.

"Ende 2016 läuft nämlich der Kalkulationszeitraum aus." Im Rahmen der Neuberechnung würden dann in Bezug auf die Verbesserungsmaßnahme bei der Wasserversorgung auch die neuen Beitragssätze ermittelt. "Die Bescheide werden voraussichtlich bis Mitte des nächsten Jahres erstellt", sagte Maurer.

Die Neukalkulation der Beitrags- und Gebührensätze bei der Ortskanalisation - sogenannte "Bürgermeisterkanäle" - bezeichnete er als "lange bestehende Forderung des Landratsamtes". Schließlich seien seit Jahren Unterdeckungen aufgetreten, und erst 2015 sei die umfassende Instandsetzung des Ortskanals in Faislbach erfolgt. Die nun ermittelten Beitragssätze (0,40 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche, bisher 0,51 Euro - und 3,31 Euro je Quadratmeter Geschossfläche, bis dato 1,79 Euro) sowie die Zählergebühr über 59,91 Euro und Einleitungsgebühr von 1,18 Euro pro Kubikmeter begründete er vor allem mit dem geforderten Kanalkataster und weiteren Instandsetzungen in den nächsten Jahren. Die unter der Federführung von Regierungsamtmann Johann Bablitschky vom Landratsamt Neustadt/WN erstellte Kalkulation hatte Josef Pilfusek von der Verwaltung vorgestellt und erläutert. Er verwies dabei auf die Pflicht zur Festsetzung kostendeckender Beiträge und Gebühren sowie auf die zum Teil gravierenden Unterdeckungen in den zurückliegenden Jahren. "Die derzeit noch geltenden Beitrags- und Gebührensätze sind seit 35 Jahren in Kraft."

"Auf Schönwerths Spuren"Dieses Jahr war laut Bürgermeister Johann Maurer unter anderem durch die Instandsetzung von Gemeindestraßen, die Renovierung des Kriegerdenkmals und den Anschluss des Ortsteils Krautwinkl an die zentrale Wasserversorgung, geprägt. Positiv gestimmt ist er , dass 2017 das Projekt "Auf Schönwerths Spuren" im Rahmen einen Märchen- und Sagenwegs zwischen Neuenhammer und Prollermühle umgesetzt werden kann.

"Der Förderantrag ist beim Forum Neustadt plus eingereicht", informierte er und verwies auf den hohen Stellenwert Franz-Xaver von Schönwerths, "der in Neuenhammer einen Großteil seiner Forschung betrieben hat". Wenn die Raiffeisenbank mit der Schließung ihrer Geschäftsstelle zum Jahresende das Rathaus verlässt, sollte seiner Meinung nach der Sitzungssaal in das Erdgeschoss verlegt werden. Dann hätten vor allem Ältere oder Gehbehinderte bei Trauungen einen unbeschwerten Zugang. (pi)
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