Gemeinde interessiert sich für zwei Geschwindigkeitstafeln
Ausschuss drückt aufs Bremspedal

Auf der Gemeindestraße in Schwanhof nach Waldheim und umgekehrt möchte der Bau- und Umweltausschuss mit Ortstafeln für mehr Sicherheit sorgen. Bild: pi
Politik
Georgenberg
20.04.2016
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Bürgermeister Johann Maurer ist es ein großes Anliegen, die Raserei auf den Straßen in der Gemeinde einzudämmen. "Ich gehe vom Gaspedal zurück, wenn mich eine Geschwindigkeitstafel auf das Tempo hinweist", sagte er in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. In diesem Zusammenhang wies der Rathauschef auf die Möglichkeit einer Sammelbestellung auf die Initiative des Vereins "Bürger und Polizei Vohenstrauß - Partner für Sicherheit" hin.

"Inzwischen hat der Bürgermeister-Kollege Josef Hammer aus Irchenrieth ein Angebot einer Firma erhalten", ergänzte Maurer. "Der Preis für zwei Geräte beträgt 3918 Euro." Für Alfred Bergler (CSU) bringen Geschwindigkeitstafeln nicht allzu viel. "Ich sehe das in Weiden. Nach der Tafel wird dann wieder schneller gefahren."

Vorstellen konnten sich entsprechende Messgeräte neben Maurer jedoch Marina Hirnet (CSU), Martin Scheibl (FW) und Rudolf Völkl (UBW). Am Ende waren sich aber alle einig, die endgültige Entscheidung dem Gemeinderat zu überlassen. Dieser hatte sich bereits im November mit Ausnahme des Bürgermeisters schon einmal gegen die Anschaffung ausgesprochen.

Gleich zwei Ortstafeln "Schwanhof" sollen in diesem Gemeindeteil für eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50 Kilometer pro Stunde sorgen. "Man könnte von der Staatsstraße aus in Richtung Waldheim und umgekehrt 100 fahren", sagte Maurer.

Anstrich für Filialkirche St. Josef


Einig war sich der Bau- und Umweltausschuss, am Ortsende von Waldkirch die Gemeindestraße entlang des Unternehmens Pferrer zu asphaltieren. Bevor eine Instandsetzung der Löschwasser-Zisterne in Angriff genommen wird, möchte der Ausschuss erst die vom Gemeinderat in Auftrag gegebene Feuerwehrbedarfsplanung abwarten.

Außerdem sprach sich das Gremium dafür aus, die Giebelseiten an der im Eigentum der Gemeinde stehenden Filialkirche St. Josef mit einem Außenanstrich aufzuwerten. Die Kosten dafür bezifferte Bürgermeister Johann Maurer auf 5478,76 Euro. Laut ihm "ist eine Förderung durch die Diözese Regensburg erst wieder 2020 möglich, weil sie 2000 die Generalsanierung bezuschusst hat".
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