125 Jahre Feuerwehr Georgenberg
Zeichen der Nächstenliebe

Geistlicher Rat Antony Soosai (Mitte) und Kaplan Julius Johnrose segneten im Festgottesdienst die Fahnenbänder. Bild: bey
Vermischtes
Georgenberg
08.06.2016
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Mit der Gründung der Feuerwehr haben die Georgenberger vor 125 Jahren Bürgersinn und Verantwortungsgefühl gezeigt. Die Notwendigkeit der Selbsthilfeorganisation ist bis heute unbestritten.

Mit dieser Aussage stellte Bürgermeister und Ehrenschirmherr Johann Maurer nach dem Gottesdienst im Festzelt die Bedeutung der Wehr auch 125 Jahre nach ihrer Gründung heraus. Landrat Andreas Meier bezeichnete die Bereitschaft zum Dienst in der Wehr nicht als Selbstverständlichkeit, sondern als wichtiges Ehrenamt. Die Blaskapelle Waldkirch führte am Sonntagmorgen den Kirchenzug an. Schirmherr Meier, stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger, Bürgermeister Maurer, der Pleysteiner Rathauschef Rainer Rewitzer als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft und viele weitere Mandatsträger auf kommunaler Ebene marschierten mit dem Jubelverein von der Zottbachstraße aus ins Zelt.

Pfarrer beeindruckt


Geistlicher Rat Antony Soosai nannte es immer wieder beeindruckend, wenn sich bei einem Feuerwehrjubiläum zeige, wie viele Männer und Frauen für den Dienst in der Gemeinschaft bereit seien und somit ein Zeichen der Nächstenliebe setzten. Diesen freiwilligen Dienst gebe es in seinem Heimatland Indien nicht, bedauerte der Geistliche.

Segen für Fahnenbänder


Mit dem Ausspruch "Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr" werde der Einsatz bei der Brandbekämpfung beschrieben. Dies sei aber nur in einer "zusammengewachsenen Gesellschaft" möglich. Zudem seien die Mitglieder bereit, sogar das eigene Leben für andere Menschen einzusetzen. Damit werde der Wahlspruch "Helfen in Not ist unser Gebot" verwirklicht. Im Anschluss segneten Soosai und Kaplan Julius Johnrose die Fahnenbänder.

Bürgermeister Maurer versicherte den Feuerwehrleuten, einen unschätzbaren Dienst zu leisten, der aus dem heutigen Rettungs- und Sicherheitskonzept nicht mehr wegzudenken sei. Dies verdiene ein Höchstmaß an Wertschätzung, ebenso wie die Einsätze bei der Hochwasserkatastrophe in Niederbayern. Besonders hob das Gemeindeoberhaupt die Nachwuchsarbeit in der Wehr hervor.

Landrat Meier lobte die Festleitung für die Organisation der Jubiläumsfeier. Dank gelte aber auch allen aktiven Mitgliedern der Wehr. Der Männergesangverein Georgenberg unter Leitung von Martin Scheibl begleitete den Festgottesdienst.
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