Bürgermeister Johann Maurer erinnert am Volkstrauertag an unzählige Kriegstote
Wertegemeinschaft angreifbar

Bürgermeister Johann Maurer versteht den Volkstrauertag als "Einladung zum Nachdenken". Bild: pi
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Georgenberg
15.11.2016
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Neukirchen zu St. Christoph. Für Johann Maurer ist der Volkstrauertag "ein wichtiger Auftrag des Staats, die Bürger zu ermuntern, sich mit den dunkelsten Kapiteln unserer jüngeren Geschichte zu befassen". In diesem Sinne verstand der Bürgermeister den Tag auch als "Einladung zum Nachdenken darüber, was die unzähligen Kriegstoten und Gewaltopfer, derer wir an diesem Tag gedenken, uns für das Jetzt lehren können". Er sprach von einem "Symbol für die Überwindung von Feindschaft zwischen den Völkern und der Aussöhnung über den Gräbern", als er feststellte: "Frieden ist möglich, selbst wenn beide Seiten einander unermessliches Leid zugefügt haben."

Beim Blick auf die aktuellen Krisenherde ging der Redner auf die schrecklichen Kämpfe im Nahen Osten, in Afrika oder Asien ein. "Da werden Menschenrechte mit Füßen getreten." Und weiter: Wir erfahren plötzlich schmerzhaft, dass unsere freiheitlich-abendländische Wertegemeinschaft angreifbar und verletzlich ist", sagte er zu den Terroranschlägen in Paris und Brüssel. "All die Entwicklungen zeigen: Frieden in Europa ist im 21. Jahrhundert ein höchst fragiles Gut", fand der Rathauschef. Umso mehr sind für ihn die vielseitigen Engagements wichtig, "weil sie die Menschen miteinander ins Gespräch bringen. Dank sagte Maurer noch Geistlichem Rat Antony Soosai sowie der Blaskapelle Waldkirch, der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Brünst und der KLJB Neukirchen zu St. Christoph für die Mitwirkung.
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