Debatte um Verkauf des alten Schulhauses in Hinterbrünst
Feuerwehr sitzt auf der Straße

Wenn es nach dem Willen des Georgenberger Gemeinderats geht, soll das ehemalige Schulhaus in Hinterbrünst verkauft werden. Neben der Feuerwehr Brünst haben es bisher auch der Kapellenausschuss sowie die Soldaten- und Kriegerkameradschaft für Veranstaltungen genutzt. Bild: pi
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Georgenberg
13.01.2016
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Das ehemalige Schulhaus in Hinterbrünst steht zum Verkauf. Der Feuerwehr Brünst ist das gar nicht recht. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer.

Brünst. Die Mitglieder der Feuerwehr Brünst haben in der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal der Familie Scheinkönig ihre Enttäuschung zu dem vom Gemeinderat beschlossenen Verkauf des ehemaligen Schulhauses in Hinterbrünst geäußert. Am Ende der Diskussion sicherte Bürgermeister Johann Maurer zu: "Der Gemeinderat wird nochmals darüber beraten."

Lösung finden


"Wir können für dieses Jahr nicht planen", fand Katharina Helgert, als sie auf den von der Kommune gekündigten Benutzungsvertrag für das Erdgeschoss des alten Schulhauses hinwies. "Der Unterrichtsraum im Gerätehaus ist zu klein für Veranstaltungen", ergänzte die Vorsitzende. Laut Kassier Franz Nickl haben der Kapellenausschuss, die Wehr sowie die Soldaten- und Kriegerkameradschaft viele Eigenleistungen bei verschiedenen Maßnahmen erbracht, so dass die Gemeinde eine Lösung für diese drei Vereine finden müsse.

Für Ehrenkommandant Albert Mäckl "wäre vor der Entscheidung eine Dorfversammlung angebracht gewesen. Jetzt setzt man uns förmlich auf die Straße". Wie andere Mitglieder meinte der ehemalige zweite Bürgermeister Ludwig Herrmann, "dass der Gemeinderat im Falle eines Verkaufs einen Plan B zur Hand haben sollte". Nach Maurers Aussagen "ist der Kaufvertrag noch nicht unterzeichnet".

Als Hauptaktionen 2015 nannte Katharina Helgert das Patrozinium, das Dorffest und die Christbaum-Versteigerung. Schriftführerin Manuela Piehler bezifferte den Mitgliederstand auf 162 und sprach von vielen Teilnahmen an Festen innerhalb und außerhalb der Gemeinde. Beifall erhielt auch Kassier Franz Nickl, dem Jürgen Berger bescheinigte, bestens gewirtschaftet zu haben. Geprüft hatte er die Unterlagen mit Michael Stahl.

Neue Atemschutzgeräte


Zwölf Übungen und Unterrichte waren im vergangenen Jahr im Bereich der aktiven Truppe angefallen. Der Tätigkeitsbericht von Siegmund Holfelder beinhaltete ferner die technischen Hilfeleistungen, eine Sicherheitswache, einen Waldbrand und einen Verkehrsunfall. Besonders freute sich der Kommandant noch über die Teilnahme an den Lehrgängen für die Modulare Truppausbildung (MTA) und den Atemschutz. Für Maurer "leistet die Feuerwehr viel für die Allgemeinheit". Zudem informierte der Bürgermeister über den vom Gemeinderat beschlossenen Kauf neuer Atemschutzgeräte.
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