Dorfkapelle St. Georg
„Platz der Begegnung“

Mit vielen Ehrengästen feierte die Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg das Weihejubiläum mit Patrozinium. Abt Filip Zdenek Lobkowicz (Mitte) zelebrierte mit Pater Hans Pfeifer, den Geistlichen Räten Martin Schultes und Antony Soosai sowie Pfarrvikar Julius Johnrose (von links) den Pontifikalgottesdienst. Bild: pi
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Georgenberg
25.04.2016
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Die Entscheidung der Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg, am Sonntag das 20. Weihejubiläum mit dem Patrozinium von Georgenberg in die Pfarrkirche zu verlegen, war richtig. Regen fiel zwar nicht, dafür herrschten Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Neukirchen zu St. Christoph. Einen Salut zur Begrüßung gibt es nicht alle Tage. Zu Ehren des Hauptzelebranten, Abt Filip Zdenek Lobkowicz vom tschechischen Kloster Tepl, war eine Abordnung der "Historisch Hochfürstlich Lobkowitzischen Grenadiergarde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein" angetreten.

Große Ehre


"Herzlich willkommen" sagten nach dem Kirchenzug mit der Blaskapelle Waldkirch in der Pfarrkirche Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte. Geistlicher Rat Antony Soosai, Bürgermeister Johann Maurer sowie der Vorsitzende der Fördergemeinschaft, Altbürgermeister Albert Kick, freuten sich über den Besuch des Abts aus dem Nachbarland und sprachen von einer großen Ehre. "Die Wurzeln unserer Pfarrei sind mit dem Geschlecht Lobkowitz eng verbunden", verwies Soosai auf das Wappen am Hochaltar. Im Hinblick auf das Jubiläum hob der Pfarrer das herausragende Engagement der Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg hervor. "Die Kapelle ist aber nicht nur ein Schmuckstück, sondern ein Zeichen der Gegenwart Gottes in unserer Mitte, unseren Familien und der Gemeinde."

Abt Lobkowicz, der den Pontifikalgottesdienst mit Soosai sowie Pfarrvikar Julius Johnrose, Geistlichem Rat Martin Schultes und Pater Hans Pfeifer zelebrierte, hob in seiner Predigt vor allem das Wirken des heiligen Georgs hervor. "Wir wissen, dass er sich für Jesus Christus entschieden und für ihn sein Leben gegeben hat", sagte er. "Er hat für Christus gelebt." Laut Abt Lobkowicz ist der Patron der Dorfkapelle als Kämpfer gegen das Böse bekannt. Deshalb appellierte er, wie er für das Gute zu kämpfen, und erinnerte an den Spruch von Edmund Burke: "Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun."

Die Kapelle ist für ihn "nicht nur ein Bau, sondern ein Platz der Begegnung und ein Ort, wo man in die Nähe Gottes kommt". Im Übrigen freute sich der Abt über den großartigen Empfang und die Teilnahme vieler Vereine. "Vergelt's Gott" galt auch dem Kirchenchor mit Reinhold Schultes an der Spitze sowie dem Organisten Joachim Scheibl und Matthias Kotschenreuther (Trompete).

Segen für Pferde und Reiter


Seit Jahren fester Bestandteil des Patroziniums ist die Pferdesegnung. Gespanne und Reiter, darunter Korbinian Völkl in der Gestalt des Ritters St. Georg, zogen an der Pfarrkirche vorbei und erhielten von Abt Lobkowicz den Segen. Am Ende sangen alle das "St.-Georg-Lied" nach der Melodie "Ein Haus voll Glorie schauet" und dem Text von Schultes .
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