Dreijähriger Abschussplan erfüllt
Ruhiges Jagdjahr

Vermischtes
Georgenberg
04.04.2016
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Die Jagdgenossenschaft Georgenberg/Neudorf hat eine positive Bilanz über das am 31. März zu Ende gegangene Jagdjahr gezogen. "Es hat wieder keine Probleme gegeben", blickte Jagdvorsteher Albert Kick in der Jagdversammlung am Samstag im Gasthof der Familie Scheinkönig zurück.

"Die Zusammenarbeit war sehr gut", freute sich der Chef der Gemeinschaft. Das galt sowohl für den Forstbetrieb Flossenbürg und die Gemeinde Georgenberg als auch für den Jagdpächter Thomas Scheinkönig. Laut Kick, der auch stellvertretender Kreisvorsitzender ist, waren im vergangenen Jahr keine Probleme mit Wildschweinen aufgetreten. Sollte das Schwarzwild für Verwüstungen sorgen, appellierte er, diese unverzüglich bei der Gemeinde zu melden.

Jagdpachtschilling im Mai


Für das neue Vegetationsgutachten erwartet der Jagdvorsteher keine Veränderungen in Bezug auf den Abschussplan. Dazu hatte er an Versammlungen der Hegegemeinschaft Waidhaus teilgenommen, außerdem an Tagungen auf Bezirks- und Kreisebene.

"Im Mai wird die Auszahlung des Jagdpachtschillings erfolgen", informierte Kick. "Bis dahin wird das neue Jagdkataster fertig sein." Er kündigte an, bei der nächsten Wahl 2019 nicht mehr als Jagdvorsteher zur Verfügung zu stehen. "Dann werde ich 50 Jahre im Bereich der Jagd tätig sein, davon 25 Jahre als Jagdvorsteher."

Für Scheinkönig "war es ein ruhiges Jagdjahr". Nach den Aussagen des Jagdpächters "ist der dreijährige Abschussplan erfüllt worden". Erlegt hatte er neun Rehe. Dazugekommen waren fünf Füchse und ein Biber. Scheinkönig bedauerte, dass immer wieder Rehe bei Verkehrsunfällen zu Tode kommen und sprach von nur geringen Wildschäden.

"Ich habe kein Schwarzwild erlegt", ließ der Pächter noch wissen und sprach von einer vorzüglichen Zusammenarbeit mit allen Behörden und Grundstückseigentümern. Dazu stellte er zusammenfassend fest: "Ich bin in der Jagd Georgenberg/Neudorf gerngesehen."

Weiher fast leer


Zustimmung fanden das vom Geschäftsführer Josef Pilfusek verlesene Protokoll über die Jagdversammlung 2015 und der Kassenbericht. Die ordnungsgemäße Buchführung bescheinigte Willibald Altenöder.

"Manche Weiher sind fast leer", sagte Josef Woppmann zu den Raubzügen von Fischottern und informierte, "dass es in Niederbayern schon einen Fischotter-Berater gibt". Einen solchen erwartet der zweite Bürgermeister auch für die Oberpfalz. "Natur und Jagd gehören zusammen, sollten sich aber die Waage halten", meinte er dazu. Auch Woppmann blickte auf eine stets problemlose Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Jagdgenossenschaft zurück.
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