Feuerwehr Georgenberg
Festleiter müssen auf die Knie

Die Bitte der Georgenberger Festleiter Markus Frischholz, Berthold Reber und Matthias Scheinkönig (von rechts), unterstützt von Festbraut Franziska Scheibl, hatte Erfolg. Die Feuerwehr Brünst mit Kommandant Siegmund Holfelder, den Vorsitzenden Katharina Helgert und Rita Voit sowie den stellvertretenden Kommandanten Florian Lehrfeld übernahm die Patenschaft für die 125-Jahr-Feier vom 3. bis 5. Juni. Bild: pi
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Georgenberg
18.04.2016
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Bei der Feuerwehr läuft der Countdown für die 125-Jahr-Feier. Seit Samstag hat sie auch die Patenschaften in trockenen Tüchern, und das gleich in dreifacher Hinsicht: Zu Bürgermeister Johann Maurer als Ehrenschirmherr kommen die Feuerwehren Neuenhammer (Ehrenpaten) und Brünst als Patenverein.

"Selbstverständlich übernehme ich dieses wichtige Amt sehr gerne", ließ sich das Gemeindeoberhaupt nicht lange bitten, nachdem die Festleiter Matthias Scheinkönig, Berthold Reber und Markus Frischholz bei der ersten Station in Neuenhammer in aller Form bei ihm nachgefragt hatten. Das galt auch für den Feuerwehrverein selbst. "Wir stehen bereit", verkündete Neuenhammers Vorsitzender Stefan Frischholz.

Das traditionelle Holzscheit-Knien hatten sich die Ehrenpaten im Vorfeld aber nicht nehmen lassen. Mit der Blaskapelle Waldkirch unter der Leitung von Bernhard Träger als Verstärkung sollte das Prozedere dann auch in Hinterbrünst erfolgreich über die Bühne gehen.

"Bereits in früherer Zeit wart ihr für uns zur Patenschaft bereit", erinnerte Kommandant Matthias Scheinkönig an die seit Jahrzehnten bestehende Verbundenheit zwischen den Wehren Georgenberg und Brünst und bat deshalb: "Drum auf ein Neues, Kameraden, steht uns wieder zur Seite als Pate."

Reizende Festdamen


Als "Bestechung" hatten die Floriansjünger Flüssiges mitgebracht, als Scheinkönig ankündigte: "Und schließlich noch ist drauf Verlass, hier ist Bier, ein ganzes Fass." Das war aber längst nicht alles. Schließlich präsentierten die Georgenberger nicht nur die reizenden Festdamen mit Festbraut Franziska Scheibl an der Spitze, sondern auch die Festburschen und -kinder. Knien mussten die Festleiter der Jubelwehr aber trotzdem.

"Das gehört zum Brauch", meinte Brünsts Vorsitzende Katharina Helgert. Mit Stellvertreterin Rita Voit setzte sie noch eins drauf. "Die Suppe, die ihr uns eingebrockt habt, müsst ist nun auch auslöffeln", verkündeten die Feuerwehr-Chefinnen und servierten der Festleitung und der Festbraut eine deftig gewürzte "Brühe".

Nach bestandener Prüfung war für Helgert klar: "Die Patenschaft ist für uns eine Ehr', wir kommen zu euch mit unserer ganzen Wehr." Jetzt konnte Maurer ans Werk gehen und das mitgebrachte Fass Bier anstechen. "Auf ein tolles Gründungsjubiläum", prostete der Rathauschef der Jubelwehr und den Patenfeuerwehren zu und freute sich schon auf die Festtage vom 3. bis 5. Juni.
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