Feuerwehr Neudorf
"Nicht immer ein leichter Vorsitzender"

In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Neudorf ernannte Alexander Pilfusek (links) Alfred Schriml (Mitte) zum Ehrenvorsitzenden. Bild: pi
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Georgenberg
21.01.2016
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Alfred Schriml hat sich um die Feuerwehr Neudorf enorm verdient gemacht. Dies würdigten die Verantwortlichen nun mit einer besonderen Auszeichnung.

Neudorf. Die Führungsriege ernannte Schriml wegen seiner immensen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden. In der Jahreshauptversammlung erinnerte Alexander Pilfusek an die Stationen seines Vorgängers, "der am 1. Januar 1980 in unsere Feuerwehr eingetreten ist".

Laut Pilfusek war Schriml von 1987 bis 1991 Beisitzer, bevor er dann bis 1995 als Vorsitzender den Verein führte. Bis 2002 rückte er ins zweite Glied als stellvertretender Vorsitzender, um dann wieder bis 2009 auf der Kommandobrücke zu stehen. Weitere zwei Jahre übte der ehemalige Bürgermeister noch das Amt des Schriftführers aus. "Alfreds Bilanz kann sich sehen lassen", fasste der Vorsitzende die Leistungen Schrimls zusammen.

Dieser freute sich nach der schriftlichen Abstimmung über das fast einstimmige Votum und über die Urkunde, die ihm Pilfusek überreichte. "Ich war sicher nicht immer ein leichter Vorsitzender", sagte Schriml. "Ich habe aber immer eine gute Kameradschaft erlebt."

Sehen lassen konnte sich auch der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden, der den Mitgliederstand auf 149 bezifferte. Neu in den Reihen der Feuerwehr hieß er Dominik Auer, Julian Beierl, Sandra Bock, Andreas Brenner, Martina Gradl, Janina Janker, Sophia Janker, Waltraud Lienert und Wolfgang Völkl senior willkommen. Der Verein habe viel auf die Beine gestellt, angefangen vom "Schlegeln" über das Johannisfeuer und den Erste-Hilfe-Kurs bis hin zum Jahresschluss. Höhepunkt war das Dorffest. Es soll heuer bei der 130-Jahr-Feier im August mit einem Gottesdienst beginnen und sich dann über einen Frühschoppen bis in den Abend ziehen.

Selbst wird er eine Ausbildung zum Feuerwehrsport-Assistenten absolvieren. "Der Gemeinde entstehen dabei keine Kosten, weder für den Lehrgang noch Verdienstausfall", fügte er hinzu. "Die Kasse ist in bester Ordnung", stellte Judith Götz fest. Sie hatte mit Wolfgang Piehler die Unterlagen geprüft und bescheinigte Jürgen Schiller vorzügliche Buchführung. 30 Jahre bei der Feuerwehr sind Alois Beer, Christian Dunkl und Anton Haider. Pilfusek zeichnete sie ebenso mit Urkunden aus wie Heinrich Woppmann, der bereits 60 Jahre dazugehört.

"Bei euch ist ein immenser Wille, sich aus- und fortzubilden", stellte Kreisbrandinspektor Ulrich Kraus fest und sprach von "auffallend vielen Führungskräften". Deshalb appellierte er auch: "Haltet diesen Elan weiter aufrecht, denn er ist eine wichtige Voraussetzung." Zweiter Bürgermeister Josef Woppmann bat um Verständnis für die Verhinderung von Johann Maurer, der es "momentan nicht leicht" habe. Bei der Entscheidung, Georgenberg als Standort für das neue TSF-W festzulegen, hätten sich "nicht Vernunft und Logik, sondern Lokalpatriotismus durchgesetzt", meinte Woppmann.
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