Gemeinderat Georgenberg stimmt für Anschluss von Krautwinkl an zentrale Wasserversorgung
Schluss mit eigenem Brunnen

Der Ortsteil Krautwinkl wird demnächst an die zentrale Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Georgenberg angeschlossen. Bild: pi
Vermischtes
Georgenberg
01.07.2016
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Vereinzelt gibt es sie noch: Häuser, die Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen beziehen. Für den Ortsteil Krautwinkl wird das bald Vergangenheit sein.

Das Gebäude wird nach dem Beschluss des Gemeinderats an die zentrale Wasserversorgungsanlage angeschlossen. "Die neuen Eigentümer haben einen mündlichen Antrag gestellt", ließ Bürgermeister Johann Maurer in der Sitzung am Mittwoch wissen.

Dabei informierte er auch über den Ortstermin mit Kreisbrandrat Richard Meier. "Die Löschwasserversorgung ist gesichert", sagte der Rathauschef und sprach sich wie das gesamte Gremium - es fehlte der verhinderte Achim Helgert (FW) - für die Ausführung der Arbeiten unter der Federführung des Bauhofs aus. Mit zwei Monaten Bauzeit rechnet Maurer für den Ausbau der Ortsstraße in Gehenhammer im Rahmen des Wegebauprojekts des Amts für Ländliche Entwicklung Oberpfalz in Tirschenreuth. "Das Amt hat die Maßnahme inzwischen offiziell eingeleitet", zitierte er aus dem Schreiben und ergänzte: "Der Gemeinderat muss nun einen offiziellen Ausführungsbeschluss fassen."

Das war dann ebenso Formsache wie die Erweiterung des Ingenieurvertrags mit der Bamler Bauingenieur GmbH in Vohenstrauß. Laut Josef Pilfusek "muss zum erneuten Antrag auf Gewährung einer Stabilisierungshilfe wieder das Haushaltskonsolidierungskonzept fortgeschrieben werden".

Außerordentlich Tilgung


Bei der Erläuterung erwähnte der Beschäftigte, "dass zum 30. Mai dieses Jahres bei einem Kredit die Sollzinsbindungsfrist ausgelaufen und deshalb eine außerordentliche Tilgung über 121 065,38 Euro erfolgt ist". "Am Freitag geht es mit den Feuerwehren Brünst, Neuenhammer und Waldkirch weiter", informierte Maurer zur Feuerwehrbedarfsplanung. In diesem Zusammenhang wies auf die vom Kreisbrandrat bei der Besichtigung des Grundschulgebäudes getroffenen Anordnung hin, "dass ab sofort aus Sicherheitsgründen im Obergeschoss kein Werkunterricht mehr stattfinden darf". Als Grund nannte er den unzureichenden Fluchtweg. Bundesfördermittel erhält die Gemeinde für den Breitbandausbau. Einverstanden war der Gemeinderat mit dem Vorschlag des FW-Fraktionssprechers Jürgen Schiller, im Freibadgelände Umkleidemöglichkeiten mit Sichtschutz zu errichten.
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