Georgenberger Dorfkapelle
„Schmuckstück für Ortschaft“

Vermischtes
Georgenberg
31.03.2016
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Die Georgenberger Dorfkapelle ist seit 20 Jahren ein Kleinod in der Gemeinde. Nur eins bereitet den Verantwortlichen der Fördergemeinschaft Sorgen.

Die Gottesdienste in der Georgenberger Dorfkapelle sind laut Albert Kick immer gut besucht. "Die Leute kommen", freute sich der Vorsitzende der Fördergemeinschaft Dorfkapelle St. Georg in der Jahreshauptversammlung am Dienstag im Vereinslokal "Zum Ritter St. Georg" und fand: "Die Kapelle hat weiter an Bedeutung gewonnen."

Wasser im Turm


Kicks Dank galt vor allem dem vielseitigen Engagement der Mitglieder und Ehrenamtlichen. "Man hat es erst wieder bei der Aufstellung der Osterkrone gesehen", sagte er. Kopfzerbrechen bereitet ihm und den Verantwortlichen nur der Turm. "Da ist Wassereintritt festzustellen." Wie der Vorsitzende bezeichnete Schriftführer Reinhold Schultes die Feier des Patroziniums mit der Pferdesegnung als den Höhepunkt 2015.

Beide sagten auch Geistlichem Rat Antony Soosai "Vergelt's Gott" für die monatlichen Messen. Für Schultes "ist unsere Kapelle nicht mehr wegzudenken". Deshalb könnten die Leute, vor allem die der ersten Stunde um den Gründungs- und Ehrenvorsitzenden Johann Ermer, stolz auf das Werk sein. Dank richtete Schultes auch an seine Mutter Franziska, "die sofort bereit war, den Grund mit zur Verfügung zu stellen, als ich ihr damals den Vorschlag unterbreitet hatte". Stellvertretend für alle weiteren Helfer nannte er noch Rupert Herrmann. Der Schriftführer hatte auch eine Steigerung der Besuche von Gottesdiensten und Andachten festgestellt.

In seiner Eigenschaft als Kunstmaler wies Schultes noch darauf hin, das in der Kapelle ausgestellte Bild des 2014 heiliggesprochenen Papsts Johannes Paul II. durch ein Bild von Mutter Teresa auszutauschen. "Sie wird im Herbst heiliggesprochen." Außerdem kündigte er an, zumindest die erste Station des Feldkreuzwegs zu restaurieren. "Die weiteren Stationen kommen dann im Laufe des Jahres dran."

Die vorzügliche Buchführung von Schatzmeister Reinhard Zimmermann würdigten Martin Scheibl und Peter Schicker. Scheibl hob dabei auch die Spenden von Elke Wild, Susanne und Michael Schieder sowie Joachim Scheibl hervor. "Sie kommen, und wir kommen auch", versicherte Pfarrer Soosai, gerne Gottesdienste in dem Kirchlein zu feiern. Wie Bürgermeister Johann Maurer sprach der Geistliche Rat von einem "Schmuckstück für die Ortschaft" und hob die ehrenamtlichen Leistungen hervor. "Ich kann nur gratulieren", sagte der Rathauschef, der die Unterstützung der Gemeinde zusagte.

20. Jahrestag der Weihe


Zur Feier des 20. Jahrestags der Weihe am Sonntag, 24. April, freut sich die Fördergemeinschaft vor allem auf den Abt des tschechischen Klosters Tepl, Filip Zdenek Lobkowicz. Er feiert mit den Geistlichen Räten Martin Schultes und Soosai, Pfarrvikar Julius Johnrose sowie Pater Hans Pfeifer bei der Kapelle um 9.30 Uhr das Pontifikalamt. Dazu singt der Kirchenchor. Als weiterer Höhepunkt schließt sich die Pferdesegnung an.
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