Tag des offenen Denkmals
„Nichts an Schönheit verloren“

Altbürgermeister und OWV-Heimatpfleger Albert Kick zeigte den Besuchern am "Tag des offenen Denkmals" die Kirche der Familie Maurer in Neuenhammer. Bild: pi
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Georgenberg
13.09.2016
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Albert Kick war zufrieden. Der Altbürgermeister und Heimatpfleger des Oberpfälzer Waldvereins hätte sich zwar ein paar Besucher mehr gewünscht, sprach beim "Tag des offenen Denkmals" am Sonntag aber dennoch von einer "ganz passablen Resonanz".

Gezählt hatte er rund 80 Gäste. Denen hatte Kick eine ganze Menge über Neuenhammer zu erzählen. "Die Ortschaft ist eine der ältesten Siedlungen in unserer Gemeinde", sagte der Referent, der sich vor allem mit der im Eigentum der Familie Maurer stehenden Kirche befasste. "Sie ist die einzige Privatkirche in der Diözese Regensburg, in der regelmäßig Gottesdienste sind."

Der Altar in dem 1836 und 1837 errichteten Gotteshaus war ein Geschenk des damaligen Bischofs Franz Xaver von Schwäbl an die frühere Eigentümer-Familie Rath, erläuterte der Experte. "Er war einer der Seitenaltäre im Regensburger Dom."

Berühmter Sohn


Zusammenfassend meinte Kick: "Die Kirche hat seit ihrem Bestehen nichts an ihrer Schönheit verloren." Außerdem erinnerte der Altbürgermeister an den berühmten Sohn der Ortschaft Neuenhammer, Franz Xaver von Schönwerth, der im Georgenberger Ortsteil einen Großteils seines dreibändigen Werks "Aus der Oberpfalz - Sitten und Sagen" verfasst hatte.
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